Vorschlag zum Umbau der alten Tennishalle in ein „KrandelForum“

„Eine Halle für alle“ in Wildeshausen

In der ehemaligen Tennishalle im Krandel befindet sich derzeit das „Rämmi-Dämmi-Kinderland“.
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In der ehemaligen Tennishalle im Krandel befindet sich derzeit das „Rämmi-Dämmi-Kinderland“. Dort könnte bald eine Multifunktionshalle entstehen.

Wildeshausen – Eine Gruppe von Wildeshauser Bürgern wirbt dafür, die alte Tennishalle im Krandel, das heutige „Rämmi Dämmi“, in eine moderne Multifunktionshalle für Sport, Kultur, Messen und Feiern umzubauen: in eine „Halle für alle“.

Insgesamt stünden nach der Umgestaltung zwei unterteilbare Veranstaltungsbereiche und ein großer Bereich für die Gastronomie mit insgesamt 2 500 Quadratmetern zur Verfügung – das „KrandelForum“ wäre die größte Halle ihrer Art im Landkreis Oldenburg.

Am Mittwoch stellten die Mitglieder um Uwe Leinemann, der auch Vorsitzender des Musikkorps Wittekind ist, ihre Pläne der Presse vor. Da die Widukindhalle künftig für Veranstaltungen ausfällt, sehen Leinemann und seine Mitstreiter die Notwendigkeit, eine Alternative zu schaffen. Und in der alten Tennishalle meinen sie, eine solche gefunden zu haben.

Bei der Präsentation: Yannis Brockmann, Roland Damme, Stefan Timm, Uwe Leinemann, Herbert Straßburg und Carsten Segelken (von links).

Dafür wurden mehrere Gründe genannt. Da wäre zum einen die Lage. Die nächsten Wohnhäuser sind ein Stück weit entfernt. Des Weiteren gäbe es auch jede Menge Parkplätze: direkt am Wohnmobilstellplatz 60 und mindestens noch einmal so viele an der Straße am Krandel. Außerdem könnte bei sehr großen Events der Schützenplatz zum Parken genutzt werden.

Erheblicher Sanierungsbedarf

Die Stahlträger der Ende der 70er-/Anfang der 80er-Jahre errichteten Halle sollen noch gut in Schuss sein. Das Gebäude an sich müsste allerdings erheblich saniert und auch umgebaut würden. Eine Kostenschätzung gibt es noch nicht, aber mit einem mittleren, einstelligen Millionenbetrag müsste wohl gerechnet werden.

Der wäre bei einem Neubau allerdings auch fällig – mindestens. Zudem gebe es Fördergelder für die Umgestaltung von Hallen. In der Tat war für dieses Jahr ein Bundesprogramm aufgelegt, das sogar 90 Prozent der Ausgaben abdecken würde. Dafür kommt die neue Initiative zu spät, die sowieso erst am Anfang steht.

Außer Leinemann sind auch Carsten Segelken und Herbert Straßburg dabei, denen die alte Tennishalle in Erbpacht gehört – das Gelände befindet sich im Besitz der Stadt. Ebenfalls mit im Boot sind Roland Damme und einige Mitarbeiter von Nordmann, die ihre Expertise einbringen.

Nun wollen Leinemann und Co. die Vereine, Kulturgruppen und auch die Politik ansprechen. Dabei geht es um Werbung für das Projekt, aber auch darum, Anregungen und Kritik aufzunehmen. Wer nicht warten will, bis sich die Initiative meldet, kann Leinemann per E-Mail an leinemann@t-online.de erreichen.

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