Ratsherr kritisiert Fahrradzone

„Ein Schildbürgerstreich“ in Wildeshausen

Einiges an Schildern: Ratsherr Temming-Hanhoff hält mehrere davon in der Fahrradzone für überflüssig.
+
Einiges an Schildern: Ratsherr Temming-Hanhoff hält mehrere davon in der Fahrradzone für überflüssig.

Wildeshausen – Die Fahrradzone auf der Schabböge in der Nähe der Holbeinschule in Wildeshausen ist vom Stadtrat mehrheitlich befürwortet worden. An der konkreten Ausgestaltung gibt es allerdings einige Kritik.

So hielten sich vor den Ferien viele Eltern nicht an die Vorgaben (wir berichteten), und Ratsmitglied Karl Schulze Temming-Hanhoff (fraktionslos), der dort wohnt, spricht sogar von einem „Schildbürgerstreich“, weil am Rondell an der Uhlandstraße auf einer Fläche von 24 mal 37 Metern zur Ausschilderung der Fahrradzone 13 Verkehrszeichen mit Zusatzschildern stehen.

„Mich erinnert das an die vielen Parkautomaten, die seinerzeit an der Sögestraße aufgestellt waren und die ganz schnell wieder verschwanden, nachdem das in der Regenbogenpresse glossiert worden war“, so Temming-Hanhoff.

Der Ratsherr möchte nun per Anfrage von Bürgermeister Jens Kuraschinski wissen, welche Kosten durch die Planung und Umsetzung entstanden sind. Ihn interessiert zudem, wer für die Ausschilderung verantwortlich und für die Überwachung der Maßnahmen zuständig ist. Temming-Hanhoff kritisiert auch, dass an den Einmündungen der Alexander-, Uhland sowie Adolf-Menzel-Straße die blauen Richtungsschilder für Einbahnstraßen fehlen.

Zu viele Schilder? Falsche Schilder?

Auf der Goethe- sowie der Adolf-Menzel-Straße stünden die Einfahrtverbotsschilder nur auf der linken und nicht auf der rechten Seite, wo sie laut Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben seien. „Warum befinden sich an der Goethestraße von der Einmündung der Alexanderstraße bis zum Fußgängerüberweg auf einer Länge von acht Metern gleich zwei Schilder (Halteverbot ab hier und bis hier), obwohl nach der Straßenverkehrsordnung fünf Meter hinter einer Einmündung und fünf Meter vor dem Zebrastreifen – also auf einer Länge von zehn Metern – nicht gehalten werden darf?“, fragt Temming-Hanhoff abschließend und erhofft sich eine baldige Antwort von der Stadtverwaltung.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Meistgelesene Artikel

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen

Mit 600 PS: 22-Jähriger rammt Sattelzug – Fünf Verletzte auf A1 bei Wildeshausen
Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet

Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet

Kind in Wildeshausen angefahren: Fahrer oder Fahrerin flüchtet
Corona: Keine 3G-Pflicht mehr im Landkreis Oldenburg

Corona: Keine 3G-Pflicht mehr im Landkreis Oldenburg

Corona: Keine 3G-Pflicht mehr im Landkreis Oldenburg
Veranstalter sagen beliebte Großveranstaltung ab

Veranstalter sagen beliebte Großveranstaltung ab

Veranstalter sagen beliebte Großveranstaltung ab

Kommentare