Sechs Doppel- und Reihenhäuser sowie sechs Mehrparteienhäuser

Ein neues Wohngebiet in Wildeshausen aus einem Guss

Sechs Mehrparteienhäuser mit 29 Wohnungen sind geplant.
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Sechs Mehrparteienhäuser mit 29 Wohnungen sind geplant.

Im Neubaugebiet „Vor Bargloy“ in Wildeshausen entsteht ein neues Baugebiet aus einem Guss mit sechs Doppel- und Reihenhäusern sowie sechs Mehrparteienhäusern.

Erstmals hat Wildeshausen einen Investorenwettbewerb für mehrere Baugrundstücke im Gebiet der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (Stem) „Vor Bargloy“ durchgeführt und vier Sieger-Entwürfe gekürt. Diese wurden am Dienstagabend im Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt vorgestellt. Voraussetzung für die endgültige Vergabe ist ein Beschluss im morgen tagenden nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss. Den Siegern werden die Flächen zum Kauf angeboten.

An der Gersten- und der Roggenstraße sollen sechs Doppel- und Reihenhäuser mit 17 Wohneinheiten sowie sechs Mehrparteienhäuser mit 29 Wohnungen gebaut werden. Besonders wichtig war der unabhängigen Jury eine möglichst einheitliche Gestaltung des knapp ein Hektar großen Gebiets, das, durch eine Hecke abgegrenzt, ein Viertel bilden soll.

„Das war ein sehr intensives Verfahren mit einstimmigen Ergebnissen. Wir sollten auch in anderen Bereichen der Stem so vorgehen“, schlug Wolfgang Sasse (CDU) vor. Er sprach von einem „sehr, sehr erfolgreichen Verfahren“.

Ein Doppelhaus und fünf Reihenhäuser entstehen ebenfalls.

Insgesamt hatte es zwischen Januar und April insgesamt 60 Bewerbungen für die in vier Gruppen aufgeteilten Grundstücke gegeben. Von den Beiträgen waren 45 zugelassen worden. Dabei wurden nicht nur die Entwürfe einzeln, sondern auch mit Blick auf die anderen Lose betrachtet. „Ziel war Vielfalt in der Einheit“, sagte Helga Sternkopf. Die Professorin an der Oldenburger Jade-Hochschule ist die Vorsitzende der Jury und präsentierte dem Ausschuss die Ergebnisse.

Bei den Reihen- und Doppelhäusern haben die Firmen Müller Wohnbau und die Bock Vermietung UG sowie die Architektin Elke Meinert-Bahlmann aus Dinklage gewonnen. Die sechs Mehrparteienhäuser mit jeweils sechs Wohnungen sollen von der Oldenburger Entwicklungs-GmbH „Linden Projekt“ errichtet werden.

Hochwertige Bauweise wird gelobt

Sternkopf lobte die hochwertige Bauweise der Müller-Reihenhäuser und den architektonisch interessanten Wechsel zwischen giebel- und traufständigen Gebäuden bei Bock.

Den größten Auftrag hat aber „Linden Projekt“ an Land gezogen – einen positiven Beschluss des Verwaltungsausschusses heute vorausgesetzt. Sternkopf hob die Tiefgarage hervor, wegen der es nicht so viele überirdische Stellplätze geben muss. „Das bedeutet einen enormen Vorteil für die Gestaltung des Außenbereichs.“ Dort kann sie sich Platz zum Grillen, Spielgeräte oder andere Freizeitaktivitäten vorstellen.

60 Bewerbungen für vier Losgruppen

Überhaupt zeigte sich die Professorin angetan von dem Konzept, in dem Areal Reihenhäuser mit Mehrparteienhäusern zu kombinieren. „So werden verschiedene Bevölkerungsgruppen erreicht“, hofft sie auf eine gute Mischung an der Gersten- und Roggenstraße. Gebaut werden solle übrigens nach energetischen Standards.

Mit öffentlichen Bewertungen hielten sich die Ausschussmitglieder mit Ausnahme von Sasse zurück. Bauamtsleiter Hans Ufferfilge kündigte an, wegen kleinerer Kritikpunkte durch Sternkopf und Co. auf die Sieger des Wettbewerbs zuzugehen. Das betrifft aber nur die Positionierung von Parkplätzen und andere Kleinigkeiten. „Ein richtig schönes, harmonisches Baugebiet“, freute sich Ufferfilge.

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