Ehrenamtliche betreuten 107 Tiere aus Wildeshausen und 101 aus Großenkneten

Tierschützer nahmen 256 Fundtiere in Obhut

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„Bounty“ soll von der Tierschutzgruppe vermittelt werden.

Wildeshausen - 256 Tiere hat die Tierschutzgruppe Wildeshausen (TSGW) im vergangenen Jahr aufgenommen. Im Jahr davor waren es noch 303. Der höchste Wert lag im Jahr 2010 bei 376 Tieren und macht deutlich, dass die Arbeit der Ehrenamtlichen in der jüngeren Vergangenheit von großer Bedeutung war. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass gerade die Gemeinde Großenkneten, die ab 2017 ihre Fundtiere in Bergedorf betreuen lassen möchte, die höchste Zahl an Katzen, Hunden sowie Kleintieren aufweist. So wurden von der TSGW 75 Katzen, sechs Hunde und elf Kleintiere in Obhut genommen. Aus der Gemeinde Hatten, die ebenso wie Großenkneten einen neuen Vertrag mit Bergedorf abgeschlossen hat, kamen im vergangenen Jahr 47 Tiere (37 Katzen, zehn Hunde und ein Kleintier). Somit muss das Tierheim Bergedorf theoretisch mit 148 neuen Tieren im Jahr 2017 rechnen – vorausgesetzt, der private Betreiber würde sich ebenso intensiv um verwilderte Tiere in den Gemeinden kümmern.

Bei den Fundtierverträgen mit der Stadt Wildeshausen geht es um durchschnittlich 107 Tiere, davon 70 Katzen, 22 Hunde und 15 Kleintiere. Die Tierschutzgruppe weist jedoch darauf hin, dass die Zahl der Fundkatzen tendenziell sinkt, weil sich zwei Tierschutzvereine in der Stadt Wildeshausen intensiv um die Kastrationspflicht kümmern. Ein privater Tierheimbetreiber, so die TSGW, würde diese Aufgabe kaum leisten können, weil sie großes ehrenamtliches Engagement erfordert.

Sollte auch Dötlingen seine Tiere in Bergedorf abgeben wollen, kämen zwölf Katzen, vier Hunde und vier Kleintiere jährlich dazu. Der Vertrag mit der TSGW ist jedoch bislang nicht gekündigt.

dr

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