Als Mehrgenerationenhaus angeboten

Ehemaliger Kindergarten steht erneut zum Verkauf

+
Am ehemaligen Kindergarten an der Harpstedter Straße hängt ein Verkaufsangebot. Der Preis beträgt 228.000 Euro.

Wildeshausen - Kaum gekauft, ist der ehemalige Wildeshauser Kindergarten an der Harpstedter Straße schon wieder im Angebot. Das Gebäude wird im Auftrag von Besitzer Helmut Müller über den Makler Thomas Janzing für 228.000 Euro angeboten und kann am Sonntag, 30. September, ab 14 Uhr besichtigt werden.

Das Grundstück ist jedoch kleiner als das vor Monaten von der Stadt offerierte Areal, weil Müller sich die Möglichkeit offenhalten möchte, im hinteren Bereich zwei Doppelhaushälften mit vier Wohneinheiten zu bauen.

Die Stadt Wildeshausen hatte den ehemaligen Kindergarten im Juli an den höchstbietenden Interessenten für 312.000 Euro verkauft. Das Gebäude hatte seit 2009 leergestanden und war vom Gutachterausschuss als recht marode eingestuft worden.

Müller hatte sich das Haus nach dem Kauf noch einmal mit einem Architekten genau angesehen. „Die Substanz ist gut“, hatte er geurteilt. Eine Sanierung sei möglich und kostengünstig zu realisieren. Da Müller allerdings hauptsächlich als Bauträger tätig ist, hat er sich die Option für einen Neubau auf dem 1 000 Quadratmeter großen rückwärtigen Grundstück gesichert. Der straßenzugewandte Bereich mit dem Gebäude ist 900 Quadratmeter groß.

„Janzing kann das besser als ich“, sagte Müller mit Blick auf das Angebot, das nun auf Portalen im Internet steht. Müller übernimmt 4,76 Prozent der Maklerprovision, ein Käufer müsste zusätzlich 3,57 Prozent entrichten.

In den 1950er-Jahren erbaut

Das Gebäude wurde in den 1950er-Jahren erbaut und seit den 1970er-Jahren als Kindergarten genutzt. „Nach einer liebevollen Renovierung kann hier ein Zuhause für eine große Familie auf zwei Ebenen und auf mehr als 300 Quadratmetern entstehen“, heißt es im Exposé. Der Makler schließt nicht aus, dass über einen Ankauf des rückwärtigen Grundstücks als Gartenland nachgedacht werden kann. Der 1987 erfolgte Anbau könnte bei einem Verkauf des Hauses zurückgebaut werden. Es sei aber auch das komplette Gebäude erwerbbar.

Im Rahmen des Bieterverfahrens hatte die Stadtverwaltung elf Interessenten erfasst. Das niedrigste Angebot betrug 105.000 Euro und sah die Nachnutzung der Immobilie ebenso vor wie den Abriss. 234.000 Euro wurden für die Verwendung des Areals für eine Tierarztpraxis geboten. Für den Betrieb als Vereinsheim wollte ein Investor 263.000 Euro auf den Tisch legen. Mit 301.000 Euro plante ein Bewerber, ein Mehrfamilienhaus inklusive Praxisräumen zu erstellen.

dr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Neues Nienburger Kino offiziell eingeweiht

Neues Nienburger Kino offiziell eingeweiht

Wenn Kids Eltern die rote Umweltkarte zeigen

Wenn Kids Eltern die rote Umweltkarte zeigen

Das Autointerieur wird nachhaltiger

Das Autointerieur wird nachhaltiger

Biathlon-WM 2020: Die besten Bilder aus Antholz

Biathlon-WM 2020: Die besten Bilder aus Antholz

Meistgelesene Artikel

Mehr als Blumen braucht es nicht

Mehr als Blumen braucht es nicht

Zu viel Gülle ausgefahren: Landwirt muss 6.000 Euro Strafe bezahlen

Zu viel Gülle ausgefahren: Landwirt muss 6.000 Euro Strafe bezahlen

Minister Lies kommt zum Klimaschutzforum

Minister Lies kommt zum Klimaschutzforum

Der Run kann starten: Vermarktung von Bauplätzen in Brettorf beginnt

Der Run kann starten: Vermarktung von Bauplätzen in Brettorf beginnt

Kommentare