Handelsschule in Wildeshausen feiert Geburtstag mit Ehemaligen

„Echter Gewinn für die Stadt“

Gemeinsam posieren aktuelle und ehemalige Schüler sowie Personal der Handelsschule vor dem Banner an der Feldstraße. - Foto: dr

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Seit etwas mehr als 50 Jahren gibt es die Handelsschule in Wildeshausen. Sie gehört zu den Berufsbildenden Schulen (BBS) des Landkreises Oldenburg und „hier kann man fast jeden Abschluss erwerben“, betonte Schulleiter Gerhard Albers im Rahmen der Geburtstagsfeier am Dienstag.

Zwar hat die Bedeutung der Handelsschule zugunsten anderer Bereiche verloren, doch über Jahrzehnte galt sie als die beste Möglichkeit, berufliche Perspektiven zu entwickeln und zu realisieren. „Sie war die ideale Aufstiegsform für Volksschüler“, beschrieb Albers ihre Funktion. Dort sei berufliches Wissen vermittelt und Durchlässigkeit hergestellt worden. Das zeige sich auch heute noch, denn vom Hauptschulabschluss bis zum dem Bachelor ebenbürtigen Technikerabschluss sei dort alles möglich.

Auf einem großen Banner, das am Dienstag vor der Schule aufgerichtet wurde, macht die Schule deutlich: „Hier beginnen Karrieren“. Beispielhaft sind dort Johannes Lenzschau, Inhaber von Schnittker am Markt sowie Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins, die Absolventin Sophia Meyer, die erste erfolgreiche Abgängerin Rita Wrobel, die Absolventin Cjana Cercur und Bürgermeister Jens Kuraschinski abgebildet.

Die Handelsschule wurde auf Initiative des damaligen Berufsschulleiters Wilfried Bonnke schon 1965 gegründet. Erster Handelsschulleiter wurde Bernhard Hoyng. Beide waren bei der Feier dabei und erinnerten sich gut an die ersten Jahre.

Deutlich später kam Kuraschinski an die Schule. Für ihn war es ein Jahr der Orientierung. „Zunächst wollte ich Meteorologe werden“, erinnerte er sich. Dann habe er sich aber bei der Stadtverwaltung beworben. „Die Kenntnisse, die ich in der Handelsschule erlangt habe, haben mir für eine erfolgreiche Bewerbung geholfen“, ist er sich sicher. „Und noch heute profitiere ich von dem, was ich damals gelernt habe.“

Ein anderer Gratulant, Kreisrat Christian Wolf, warstundenweise Lehrer an der Schule. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis sowie den BBS und überreichte einen Druck des Wildeshauser Künstlers Hartmut Berlinicke mit dem Titel „Auftrieb“ das alle Mitgliedsgemeinden zeigt.

„Die Erfolgsgeschichte unserer Schule lebt bis heute fort“, betonte Albers. „Die Berufsfachschule Wirtschaft, wie die Handelsschule mittlerweile heißt, ist nach wie vor eine der beliebtesten Schulformen und bleibt Ausgangspunkt für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.“

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