OLB kann jetzt abgerissen werden 

Abriss der Oldenburgischen Landesbank: Rat ebnet Polizei den Weg

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Für Lars Christian Menke,Christa Plate, Annemarie Grafe-Weibrecht, Artur Gabriel, Traute Sandkuhl, Lars Kosten, Helmut Müller, Christoph Wach, Jan Wappler, Thomas Harms und Sven Debicki (von links) war es am Donnerstag die letzte Ratssitzung.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Dem Abriss der Oldenburgischen Landesbank (OLB) in Wildeshausen sowie dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an dieser Stelle steht nun nichts mehr entgegen. Bei einer Enthaltung sprach sich der Stadtrat am Donnerstagabend dafür aus.

Damit wird eine Fassadenbreite von 17 Metern und ein Traufhöhe von 10,50 Metern genehmigt. Ferner wird für die Zufahrt zur Tiefgarage ein etwa ein Meter breiter Streifen des öffentlichen Flurstücks zur Verfügung gestellt. Zudem braucht es für das Aufstellen der Ortsnetzstation eine etwa vier Quadratmeter große Teilfläche.

Einstimmig war die Entscheidung, ein 1 150 Quadratmeter großes Grundstück an der Daimler-/Ottotstraße im Stadtwesten an das Land zu verkaufen. Der Kaufpreis beträgt 18 Euro pro Quadratmeter, abzüglich der nachzuweisenden Herrichtungskosten zur Baureife. Der Kauf ist für das Land wichtig, da das Polizeikommissariat an die Daimlerstraße umsiedeln möchte. Das kann jedoch nur realisiert werden, wenn die bestehende Fläche mit dem neuen Grundstück verbunden wird.

Bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung sprach sich der Rat zudem dafür aus, Christian Hesselfeld eine gut 6 700 Quadratmeter große Fläche an der Düngstruper Straße zu verkaufen. Der Käufer plant, dort den Handel mit Frischgemüse sowie die Herstellung von Salaten und Fertiggerichten, um sie danach an seinen Wochenmarktständen zu veräußern.

Wie bereits berichtet, wurden die Entscheidungen zur Änderung des Bebauungsplanes sowie des Durchführungsvertrages „Bahnhof“ in die letzte Ratssitzung (15. Dezember) verschoben, da erst das Verkehrsgutachten abgewartet werden soll.

Überaus verärgert zeigte sich schon während der Sitzungspause Thomas Harms von der SPD, für den es jedoch die letzte Ratssitzung gewesen ist. „Ich bin stocksauer, dass die Sache wieder geschoben wurde“, so der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Wildeshausen-Dötlingen, der bekanntlich mit der Kleiderkammer in die neue Halle am Bahnhof einziehen wird: „Die Anwohner und auch der Landkreis erwarten, dass nun endlich etwas geschieht. Ich kann nicht verstehen, dass es immer wieder verzögert wird, ich werde ja unglaubwürdig.“

Kann das Auswirkungen auf seine Tätigkeit im Ortsverein haben? „Ja“, so Harms, „ich lasse es mir offen, während der nächsten Versammlung als Vorsitzender anzutreten.“

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