Ausschuss beschäftigt sich mit dem Aufstellen einer Ladestation

„E-Tankstelle“ bald auf dem Wildeshauser Gildeplatz ?

So könnte die Ladestation auf dem Gildeplatz aussehen.

Wildeshausen - Mit dem Thema „Kreisweites nachhaltiges Konzept zur E-Mobilität und Pilotmaßnahmen“ muss sich der Wildeshauser Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt während seiner Sitzung am Donnerstag, 14. April, im Stadthaus beschäftigen. Dabei geht es um den Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektroautos.

Im „Integrierten Klimaschutzkonzept“ des Kreises und seiner Mitgliedskommunen ist vorgesehen, dass in jeder Gemeinde eine Ladestation errichtet wird. Dabei ist jeweils eine Förderung der Kosten für die Herstellung des Netzanschlusses bis zu 2 500 Euro vorgesehen. Zusätzlich werden die Kosten für eine Wandladestation oder eine Ladesäule inklusive Montage sowie für eine Stromkostenpauschale in Höhe von 300 Euro pro Jahr gefördert.

Laut Mitteilung der Verwaltung wurden mehrere Standorte im Stadtgebiet geprüft. Priorisiert wurde die Montage einer Ladestation auf einem der Kurzzeitparkplätze an der Einfahrt zur Parkpalette auf dem Gildeplatz. „Dort sind die Kosten für die Herstellung des Netzanschlusses aufgrund der direkten Lage am Trafo des Stromversorgers nahezu gedeckt“, so die Verwaltung in ihrer Sitzungsvorlage.

Aufgrund der Dauer eines Ladevorgangs, der laut EWE bei etwa einer Stunde liegt, wird ein innenstadtnaher Standort ganz klar befürwortet. „Die Möglichkeit, während des kostenlosen Ladens Einkäufe und Termine in der Innenstadt erledigen zu können, unterstützt diesen Aspekt noch“, so die Verwaltung. Ob die Ladestation nach fünf Jahren jedoch durch die Stadt übernommen und weitergeführt oder aber demontiert werden soll, müsse zu gegebener Zeit noch beraten werden: „Folgekosten für die ersten fünf Betriebsjahre werden aufgrund der Durchführung der Maßnahme im Leader-Programm und damit der Übernahme der Kosten durch den Landkreis Oldenburg voraussichtlich nicht anfallen.“

Abhängig von der Ausschreibung muss eventuell eine geringer Betrag der Investitionskosten für die Herstellung des Netzanschlusses von der Stadt übernommen werden, falls diese durch den Zuschuss des Landkreises nicht gedeckt sind. Dafür ist im Haushalt ein Ansatz von 10 000 Euro vorgesehen.

„Um kurzfristig eine kreisweite Realisierung des Konzeptes erreichen zu können, ist eine Standortzusage im April nötig“, so die Stadt. - jd

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