Kreisverwaltung und Rotes Kreuz vereinbaren reibungslosen Übergang des Rettungsdienstes

DRK-Mitarbeiter sollen ohne Gehaltseinbußen übernommen werden

Landkreis - Wie geht es weiter mit dem Rettungsdienst in den Gemeinden Hude und Ganderkesee, nachdem der Landkreis Oldenburg den Vertrag mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ende des Jahres gekündigt hat? Das war Thema eines Gespräches für die Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Oldenburg-Land mit der Kreisverwaltung.

Neben Informationen über den aktuellen Sachstand und das zukünftige gemeinsame Vorgehen, stand zusätzlich ausreichend Raum für sämtliche Mitarbeiterfragen zur Verfügung. Diese Fragestunde wurde zur Zufriedenheit aller mit guten Ergebnissen beendet. Aktive im Rettungsdienst, hauptamtlich und ehrenamtlich, sollen ohne Gehaltseinbußen übernommen werden, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung. Für die Dauer einer Übergangsphase stellt der Landkreis Oldenburg sicher, dass der Rettungsdienst in den Bereichen des DRK weitergeführt wird. 

Weiterhin informierten die Verantwortlichen darüber, dass eine mögliche Ausschreibung zeitnah erfolgen und sich streng an den gesetzlichen Vorgaben orientieren wird. Dies bedarf detaillierter Vorbereitung, weil offenbar auch private Bewerber aus dem Ausland ihr Interesse bekundet haben. Abschließend betonten der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes und das DRK, dass sie in enger Zusammenarbeit dafür Sorge tragen werden, dass der Rettungsdienst in der Übergangsphase in hoher Qualität sichergestellt ist. Zum Bruch mit dem DRK war es gekommen, nachdem bekannt geworden war, dass der Rettungsdienst fehlerhafte Abrechnungen erstellt hatte. Der Schaden kann eine Höhe von bis zu zu 500.000 Euro betragen.

Mehr zum Thema:

Neues aus der regionalen Spitzenküche

Neues aus der regionalen Spitzenküche

Riesenpanda Bao Bao in China gelandet

Riesenpanda Bao Bao in China gelandet

Narren müssen Sturm und Regen trotzen

Narren müssen Sturm und Regen trotzen

Niedersächsische Tafelrunde in Rotenburg

Niedersächsische Tafelrunde in Rotenburg

Meistgelesene Artikel

Nach Unfall: Vollsperrung der A29 wieder aufgehoben

Nach Unfall: Vollsperrung der A29 wieder aufgehoben

Zwei Alarme für Feuerwehr

Zwei Alarme für Feuerwehr

Unfall in Kirchseelte: Drei Schwerverletzte

Unfall in Kirchseelte: Drei Schwerverletzte

Bei Ilse zur Hellen hat sich’s bald „ausgeschmökert“

Bei Ilse zur Hellen hat sich’s bald „ausgeschmökert“

Kommentare