Schulausschuss spricht sich für Erweiterung der Wallschule aus

Drei neue Klassenräume und noch eine Mensa obendrauf

Die Wallschule benötigt dringend neue Räume

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Bleibt zu hoffen, dass die Kuh damit vom Eis ist: Bei einer Enthaltung sprach sich der Wildeshauser Ausschuss für Schulangelegenheiten am Donnerstagabend nach fast 90-minütiger Diskussion dafür aus, die Raumnot an der Wallschule mit einem Anbau endlich zu lindern.

Der Vorschlag der Verwaltung, die Planungen mit einem Investitionsvolumen von 970.000 Euro wurden von Karl-Wilhelm Jacobi vom Planungsbüro Rolwes-Hauth-Jacobi vorgestellt, ging der CDU-Fraktion allerdings nicht weit genug. Da half es auch nichts, dass sich die Verwaltung auf den Ratsbeschluss berief, im Haushalt eine Million Euro für die Maßnahmen zur Linderung der Raumnot an der Grundschule einzustellen.

Vielmehr beharrten Wolfgang Sasse und Günter Lübke darauf, Nägel mit Köpfen zu machen: „Wir müssen in die Zukunft denken. Wenn wir diese Planungen sehen, stellt sich die Frage, was mit dem Versorgungsbereich, mit der Mensa ist, die benötigt wird, wenn die Schule zur verbindlichen Ganztagsschule werden soll. Daraufhin Fachbereichsleiter Hans Ufferfilge: „Das muss noch beordert werden, das ist in die jetzigen Planungen noch nicht mit einbezogen.“

„Wir wollen eine zukunftsgesicherte Schule, müssen an Ganztagseinrichtung und Inklusion denken. Das haben wir schon im März 2014 beschlossen. Alles muss berücksichtigt werden“, so Lübke. „Warum hat der Arbeitskreis Schulentwicklung mehrfach getagt, wenn hier über diese Entscheidungen nicht abgestimmt wird?“. Auf die Frage Sasses, was es für Kosten verursachen würde, wenn auf den Anbau noch ein Stockwerk aufgesetzt würde, meinte Jacobi, dass dies in etwa 65.0 00 Euro kosten würde.

Erneut kam dann der Antrag von CDU und SPD auf den Tisch, die eine neue zweizügige Schule im Bereich der Städtebaulichen Entwicklungs-Maßnahme gefordert hatten. Ferner wurde die Hunteschule einbezogen, für deren Übernahme 550.000 Euro mit Sperrvermerk im Haushalt eingestellt sind. Vorgesehen war, darin die St.-Peter-Schule unterzubringen, um auch für die Holbeinschule mehr Platz zu schaffen. „Es ist wichtig, dass wir an alle Grundschulen denken, denn es besteht an jedem Standort Raumnot“, so Stefan Brors (CDU). Laut Landkreis ist eine Übernahme im kommenden Jahr allerdings nicht möglich.

Während Wolfgang Däubler (UWG) forderte, doch endlich diesen Anbau zu beschließen, um mit einer Schule zu beginnen, wollte die CDU mehr.

So wurde der Beschlussvorschlag dahingehend geändert, dass in den Planungen des Wallschul-Anbaus auch der Bau einer Mensa an der Sporthalle vorgesehen werden soll. Ferner soll der Anbau eine Betondecke bekommen, sodass später im Notfall ein Aufstocken möglich ist.

„Wir haben doch die 550.000 Euro noch im Haushalt, die können obendrauf kommen, dann haben wir 1,55 Millionen Euro zur Verfügung“, betonte Sasse.

Vorgesehen ist, an die Wallschule in nördliche Richtung drei Klassenräume für jeweils 30 bis 32 Kinder anzubauen. Zusätzlich einen Gruppen-/Therapieraum (36 Quadratmeter) sowie einen Nebenraum und eine behindertengerechte Toilette.

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