Drei der vier Gewinner aus Nachbargemeinde

Dötlinger dominieren beim Wildeshauser „Lääswettstriet“

Die Sieger des schulinternen „Plattdüütschen Lääswettstriets“. - Foto: dr
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Die Sieger des schulinternen „Plattdüütschen Lääswettstriets“.

Wildeshausen - Die plattdeutsche Sprache wird bei jungen Menschen immer beliebter. Das zeigte sich auch dieses Jahr beim „Plattdüütsch Lääswettstriet“ im Wildeshauser Gymnasium.

Organisator Johann Strudthoff hatte zunächst mehr als 40 Bewerber, die beim schulinternen Entscheid dabei sein wollten. Einige merkten dann zwar, dass das Niederdeutsche doch gar nicht so leicht ist, aber dennoch waren mehr Teilnehmer als sonst im Finale dabei. Der Schulentscheid musste sogar auf zwei Termine aufgeteilt werden. „Es ist halt eine Sprache, die nicht alle sprechen“, findet Andrea Grashorn aus Neerstedt. 

Sie spricht seit der Kindheit plattdeutsch, weil das unter den Nachbarn so üblich ist. Bei der Klassenstufe neun und höher siegte am Dienstag die Elftklässlerin vor Clara Meyer-Nicolaus und Jannis Hannekum. Bei den Klassen fünf und sechs gab es sogar zwei erste Plätze, weil so viele Teilnehmer dabei waren. Es siegten Alexandra Nienaber aus Wildeshausen und Hendrick Hellmers aus Brettorf. Beide kennen die plattdeutsche Sprache von den Verwandten. 

„Allerdings sprechen meine Großeltern aus Garrel ein ganz anderes Platt“, sagt Alexandra. Platz zwei belegte in der Altersklasse Klaas Hendrick Müller und Platz drei Ramona Surmann. Bei den siebten und achten Klassen siegte Christin Hirsch aus Brettorf vor Marco Wittrock. Die Jury, bestehend aus Irene Lückert, Tina Osterloh, Hans-Jürgen Janßen, Heiner Krieger und Johann Strudthoff, hatte einiges zu diskutieren, bevor die Platzierungen feststanden, die zur Teilnahme am Kreisentscheid am 27. April ebenfalls im Gymnasium berechtigen. 

Die Teilnehmer hatten zusammen mit Strudthoff im Vorfeld unterrichtsbegleitend geübt. In einer Mappe gab es geeignete Texte, im Prinzip konnte sich jeder aber seinen eigenen Text aussuchen. Für alle Teilnehmer gab es Urkunden sowie Aufkleber mit dem Spruch „Platt macht plietsch“. Beliebt waren auch lustige Postkarten mit dem Spruch „Kannst di dreihen as du wullt, dien Mors blifft jümmers achtern.“ Einfache Wahrheiten klingen auf Platt eben noch viel schöner.

dr

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