Die Lebensretter lagern ihr Material in der Nachbargemeinde, bis der Neubau an der Böttcherstraße fertiggestellt ist

DLRG muss ab jetzt von Dötlingen ausrücken

Hilfe: Die Feuerwehr unterstützte den Transport des Materials. 
Foto: DLRG
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Hilfe: Die Feuerwehr unterstützte den Transport des Materials. Foto: DLRG

Wildeshausen/Dötlingen – Die Feuerwehr Wildeshausen hat der Wildeshauser Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) „Amtshilfe“ geleistet: Am Sonnabend mussten die letzten Ausrüstungen und Gerätschaften aus der Halle an der Glaner Straße geräumt werden. Vor allem die sperrigen Spinde sollten irgendwie nach Dötlingen geschafft werden, wo Material und Fahrzeuge übergangsweise so lange unterkommen können, bis die DLRG ein eigenes Rettungs- und Schulungszentrum an der Böttcherstraße in Wildeshausen gebaut hat, heißt es in einer Mitteilung der DLRG.

Die Feuerwehr kam mit dem Gerätewagen Logistik zu Hilfe. Die Familie eines DLRG-Mitgliedes war bereit, alle Fahrzeuge, Anhänger und sämtliche Ausrüstungsgegenstände auf ihrem Hof so lange zu lagern, bis der Neubau der Lebensretter fertig ist. Zum 30. Juni war ihnen als Mieter der Halle gekündigt worden, nachdem die Stadt Wildeshausen das Gebäude an den benachbarten Autohändler verkauft hatte. „Wir haben lange nach einer Übergangslösung gesucht und bei etlichen Firmen angefragt. Leider ohne Erfolg“, bedauert Petermann. Eine ideale Lösung wäre das alte Feuerwehrhaus gewesen. Doch hier soll möglichst bald mit der Einrichtung des Urgeschichtlichen Zentrum begonnen werden, wusste der DLRG-Vorsitzende. Erst Ende Mai hat die DLRG von der Stadt Wildeshausen ein 2240 Quadratmeter großes Grundstück an der Böttcherstraße gekauft. Hier soll im nächsten Jahr in Eigenregie der DLRG Wildeshausen ein Rettungs- und Schulungszentrum entstehen.

Finanziert werden soll das Projekt über ein privates Darlehen, Fördermittel und möglichst viele Spenden. Die Lebensretter stellen sich dieser Herausforderung, nachdem sie jahrelang vergeblich nach einer dauerhaften Lösung für die Unterbringung von Vereins- und Schulungsräumen, Material und Fahrzeugen unter einem Dach gesucht hatten. Mit ihrem Vereinsheim ist die DLRG derzeit noch über der alten Feuerwache untergebracht, muss dort aber raus, sobald das Urgeschichtliche Zentrum kommt.

Auch der Stadtjugendring, der unter anderem eigene Zelte, Tische und Bänke besitzt, zog mit seinem Eigentum in das Dötlinger Zwischenlager um. Wie die Stadtjugendring-Vorsitzende Verena Ertelt mitteilt, sucht auch sie eine neue Lagermöglichkeit: „Ich bin deswegen mit der Stadt bereits im Gespräch.“ Bis das Rettungszentrum fertig ist, werden die Einsatzkräfte der DLRG im Alarmierungsfall erst nach Dötlingen fahren müssen, um von dort zum Einsatzort zu fahren. „Das wird unsere Ausrückzeit so etwa um zehn Minuten erhöhen“, bedauert Cord Wachtendorf, stellvertretender Leiter Einsatz.

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