Kreisvorstand und Kreistagsfraktion stellen zwei Anträge zur Landwirtschaft

CDU diskutiert über Wasserqualität

Intensiv: Je pinker die Einfärbung, desto höher ist der Nitritgehalt des Wassers. Foto: Dpa

Landkreis Oldenburg – Zwei Anträge an die Verwaltung des Landkreises Oldenburg sind das Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung des CDU-Kreisvorstands sowie der Fraktion zur Landwirtschaft. Die Christdemokraten wollen zum einen über die Wasserqualität und zum anderen über bauliche Verbesserungen zur Tierhaltung sprechen. Das teilt Dirk Vorlauf, Kreis- und Fraktionsvorsitzender, mit.

Zu der Sitzung seien unter anderem auch Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelü-schen sowie der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley gekommen. „Beide Abgeordneten bedankten sich bei den Landwirten für die Demonstrationen, die auf Landes- und Bundesebene notwendige Bewegung in die Diskussionen gebracht haben“, schreibt Vorlauf. Aus diesen Protesten seien auch Initiativen der Partei erwachsen, „insbesondere zum Messstellensystem, der Häufigkeit und Qualität der Messungen“.

Entsprechende Anträge seien bereits auf den Weg gebracht. „Die Koordination zwischen Landwirtschaft und dem für Wasser zuständigen Umweltministerium gestalte sich jedoch schwierig“, teilt der Kreisvorsitzende mit. Bley plädierte dafür, jene Brunnen, bei denen die Ergebnisse der Wasserqualitätsmessung nicht schlüssig erschienen, genau in den Blick zu nehmen.

Politiker fordern Bericht über Messergebnisse

Dass das Kreislandvolk Oldenburg einen eigenen Gutachter beauftragt hat, der seit März 2019 die „Roten Gebiete“ und das zugrunde liegende Nitratmessnetz prüft, begrüßten die Anwesenden, berichtet Vorlauf. Allerdings würden die Ergebnisse erst im April erwartet. Um das Bild in der Region zu vervollständigen, sei während der Sitzung vorgeschlagen worden, die Einbeziehung der Messstellen in den OOWV-Wasserschutzgebieten einzubeziehen. Die Versammlung formulierte einen Antrag, in dem sie fordert, dass in der kommenden Sitzung des Kreisumwelt- und Abfallwirtschaftsausschuss am 21. April über die Ergebnisse der Wassergütemessstellen im Landkreis berichtet werden soll.

Ein weiteres Thema der CDU-Sitzung waren laut Mitteilung Schwierigkeiten bei Baugenehmigungen für Tierwohlmaßnahmen oder der Umsetzung von Umweltauflagen. Diese Anträge müssten „zügig und förderlich“ bearbeitet werden, berichtet Vorlauf. Hinsichtlich der Veränderung des für die Genehmigungen zu Grunde liegenden Baurechts solle der Landkreis gemeinsam mit der Stadt Wildeshausen und den Gemeinden initiativ tätig werden. In Bezug darauf beantragten die Christdemokraten dem Schreiben zufolge, dass in der Sitzung des zuständigen Fachausschusses ein Bericht über Bauanträge, die auf eine Verbesserung der Stallanlagen in Bezug auf die Haltungsbedingungen der Tiere gerichtet sind, gegeben werden soll.

„Wir können und wollen diejenigen, die uns mit hochwertigen Lebensmitteln ernähren, nicht alleine lassen, sondern müssen gemeinsam nach Lösungen suchen“, schließt Vorlauf seine Mitteilung.

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