302 Wahlberechtigte bei der Himmelsthür 

Diakonie wählt neue Bewohnervertreter

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Der neu gewählte Bewohnerbeirat mit Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde (l.) und Anke Strömer (M.). 

Wildeshausen - Die Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen ist in Bewegung: Die alten Strukturen mit großen Wohneinheiten auf dem Zentralgelände werden nach und nach zugunsten kleinerer dezentraler Wohnformen mitten in der Gesellschaft aufgelöst. „Um dieses Vorhaben weiterhin mit Erfolg umzusetzen, benötigen die Bewohner eine starke Vertretung, die sich für die Interessen ihrer Mitbewohner einsetzt“, so Anke Strömer, die das Gremium bei der Himmelsthür unterstützt.

302 Personen waren stimmberechtigt und haben am vergangenen Wochenende mit einer Wahlbeteiligung von 62,9 Prozent die neue Bewohnervertretung gewählt.

Zur Bekanntgabe des Wahlergebnisses hatte der Wahlausschuss in die Teestube des Hauses Herzogin Elisabeth eingeladen. Dort war die Stimmung schon hervorragend, denn die Band „Trio+“ aus Wildeshausen heizte den Besuchern der Wahlparty kräftig ein.

Neun von zwölf Kandidaten wurden für die Mitarbeit in den nächsten vier Jahren gewählt: Barbara Nitsch, Sylvia Rasche, Marion Ellerbrock, Irene Boldt, Matthias Keese, Peter Melcher, Eva Maria Appel und Klaus Steinke. Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde beglückwünschte die Gewählten, versäumte aber nicht, der bis dahin amtierenden alten Bewohnervertretung seinen Dank auszusprechen: „Wie gut, dass Sie auf die Sicherheit hier auf dem Gelände achten, indem Sie mir mitteilen, welche Lampen defekt sind und wo es Löcher in der Pflasterung gibt.“

Das sei aber nicht die einzige Aufgabe der Bewohnervertretung. Das Mitwirkungsrecht beziehe sich außerdem auf die Qualität der Betreuung, die Freizeitgestaltung und die Begrüßung neu einziehender Bewohner. Auch die Unterstützung derjenigen, die in eine neue, schönere Wohnung einziehen, ist der Interessenvertretung sehr wichtig: „Es gibt die AG Neues Wohnen. Dort sprechen wir mit der Leitung über die neuen Häuser, die gebaut werden. Wichtig ist uns, dass sich die Mitbewohner nach dem Umzug wohlfühlen“, sagt Nitsch, die glücklich über ihre Wiederwahl ist.

In den nächsten Jahren wird auf die neue Bewohnervertretung viel Arbeit zukommen, denn bis Ende 2020 plant die Himmelsthür mehrere neue Wohnprojekte für ihre Bewohner.

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