Kreisverband bietet sich an

Deutsches Rotes Kreuz möchte Kindergarten bauen

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In der evangelisch-lutherischen „Schatzinsel“ in Wildeshausen fühlen sich die Kinder wohl. Dort gibt es auch eine Krippe.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Noch gibt es zwar keine Entscheidung der Stadt Wildeshausen, wo, wann und ob überhaupt eine neue Grundschule mit Kindertagesstätte gebaut werden soll.

Politik und Stadtverwaltung liegt jedoch schon ein Antrag des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor, eine Kindertagesstätte errichten und betreiben zu wollen. Das interne Papier liegt unserer Zeitung vor.

Der Kreisverband Oldenburg-Land des DRK möchte sein Aufgabengebiet erweitern und hat einen ähnlichen Antrag auch in der Gemeinde Hude gestellt. Aufgrund einer Voranfrage bei der Stadt Wildeshausen hatte die Organisation erfahren, dass weiterer Bedarf an Plätzen in Kindertagesstätten besteht. 

Nach den Vorstellungen der CDU könnten am Lehmkuhlenweg eine Schule sowie ein Kindergarten gebaut werden.

Laut DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Venzke sei der Kreisverband in der Lage, aufgrund seiner Leistungsfähigkeit eine Kindertagesstätte auf der Basis der Vorgaben des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zu betreiben. „Das Ziel des Kreisverbandes ist die Entwicklung einer Kindertagesstätte, die den Erfordernissen der zu betreuenden Jungen und Mädchen und ihrer Eltern gerecht wird“, heißt es in dem Brief an die Stadt. Die Interessen der Eltern im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sollten ebenfalls angemessen berücksichtigt werden.

„Wir sind bereit, neben der Trägerschaft auch die Erstellung einschließlich aller notwendigen Abwicklungen zum Bau und zur Antragsentwicklung auf einem von der Stadt bereitgestellten Grundstück zu übernehmen“, schreibt das DRK. „Die Stadtverwaltung wird durch die Übertragung der Trägerschaft erheblich entlastet. 

Personal - und Organisationshoheit sollen auf der Basis eines Trägerschaftsvertrages geregelt werden“, betont die Geschäftsführung und kündigt an: „Für die pädagogische Arbeit wird ein kompetentes Team aufgebaut, und es erfolgt eine Einbindung in das gemeinsame pädagogische und qualitative System der DRK-Kindertagesstätten auf Landes- und Bundesebene.“

Erfahrung mit anderen Trägern

Derzeit gibt es in Wildeshausen neben der Kommune weitere Träger von Kindertagesstätten. Sowohl die evangelisch-lutherische als auch die katholische Kirchengemeinde betreiben je zwei Einrichtungen. Dazu kommen der Kindergarten auf Gut Spasche, der heilpädagogische Lebenshilfe-Kindergarten sowie der Waldorf-Kindergarten. 

Die Stadt Wildeshausen wird möglicherweise schon bald eine neue Grundschule bauen müssen. Für dieses Projekt liegt ein Antrag der CDU vor, am Lehmkuhlenweg nicht nur eine Schule, sondern auch eine Kindertagesstätte zu errichten. Ein Antrag von Ratsherr Karl-Schulze Temming-Hanhoff, diese Einrichtungen in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zu verwirklichen, wurde im Rat abgelehnt.

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