Schülergruppe aus Hertford war eine Woche zu Besuch am Wildeshauser Gymnasium

Deutsch lernen in einer großen und modernen Schule

Die englischen Schüler mit ihren deutschen PartnerschülerInnen sowie Schulleiter Ralf Schirakowski und der betreuenden Kollegin Tanja Krönke vor dem Eingang des Gymnasiums. - Foto: Tipper

Wildeshausen - „Die Schule ist sehr groß, sauber und modern – fast wie eine amerikanische High School.“ Das war der Eindruck einer Gruppe von Gastschülern aus der Partnerschule in Hertford, nachdem sie das Gymnasium in Wildeshausen erlebt hatten.

Das dritte Jahr in Folge waren 17- und 18-jährige Mädchen und Jungen der „Richard Hale School“ in der Kreisstadt zu Besuch. Bei diesem Austauschprojekt in der Sekundarstufe II steht ganz gezielt eine Verbesserung der mündlichen Sprachfähigkeiten im Mittelpunkt, denn für die Gäste sind demnächst Sprechprüfungen angesagt. Alle englischen Gastschüler lernen bereits seit mehreren Jahren Deutsch und haben dieses Fach überwiegend auals Prüfungsfach im Abitur gewählt.

Während ihres einwöchigen Besuchs bis zum Freitag waren sie in Gastfamilien von Schülern aus dem zehnten und elften Jahrgang untergebracht. Das abwechslungsreiche Programm für die englischen Gäste war überwiegend von der Schülergruppe selbst, sowie von den gastgebenden Familien in Eigenregie gestaltet worden. So standen neben dem Schulbesuch Ausflüge nach Bremen und Hamburg, zum Teil auch an die Nord- oder Ostsee, an.

„Gewinnbringend ist der Austausch für beide Seiten nicht nur im Hinblick auf die Erweiterung der sprachlichen Fähigkeiten, sondern auch auf eine Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede“, erklärte die betreuende Lehrerin Tanja Krönke. „So ist den englischen Schülern vor allem das besondere Umweltbewusstsein der Deutschen aufgefallen.“

Ein Gegenbesuch der deutschen Schülergruppe in Hertford ist noch für dieses Jahr geplant. „Da es nicht viele Schulen in England mit dem Fremdsprachenangebot Deutsch gibt, sind wir als Schule sehr froh über dieses Projekt“, sagte Krönke.

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