Enge Verbindung zwischen Hertforder und Wildeshauser Rotariern

Deutsch-englische Freundschaft in der Wittekindstadt aufgefrischt

Direkt vom Flughafen ging es für die Hertforder mit ihren Gastgebern zum „Alten Amtshaus“ zum Empfang. - Foto: an

Wildeshausen - Viele Ecken Wildeshausens kennen die englischen Eheleute Ann und David Kirby sicher schon wie ihre Westentasche. Immerhin haben sie die Wittekindstadt bereits mehr als 15 Mal besucht. Insgesamt neun Gäste aus Wildeshausens Partnerstadt Hertford waren am Wochenende wieder zu Gast beim Wildeshauser Rotary Club. Seit Jahrzehnten pflegen die Rotarier beider Städte regelmäßig den deutsch-englischen Austausch – neben den zahlreichen weiteren Austausch-Aktivitäten der Partnerstädte.

Die Wildeshauser Rotarier rund um Präsident Harald Meyer hatten ein abwechslungsreiches Ausflugs- und Besichtigungsprogramm für ihre englischen Gäste auf die Beine gestellt. „Zwei unserer Freunde besuchen uns hier zum ersten Mal“, erzählte Meyer, als alle Gastgeber und Gäste am Sonnabend nach der Abholung der Hertforder vom Bremer Flughafen zu einem ersten Empfang und einem Mittagessen im Restaurant „Altes Amtshaus“ zusammen kamen.

Hartmut Berlinicke freute sich besonders, das Ehepaar Kirby zu Gast zu haben. David Kirby ist einer der ersten Initiatoren des Austausches und langjähriger Vorsitzender des Partnerschaftsvereins „Friends of Wildeshausen“. „Toll, dass die beiden uns mit ihren über 80 Jahren noch immer regelmäßig besuchen“, freute sich Berlinicke. Während seiner Ausstellung in Hertford im vergangenen Jahr erlebte er außerdem, dass die Hertforder Rotarier auch „jungen, dynamischen Nachwuchs“ für ihre Sache motivieren können. „So lebt der Austausch auch in den nächsten Generationen weiter“, betonte Berlinicke.

Zwei „Neulinge“ erlebten nun Wildeshausen zum ersten Mal. Für sie und alle anderen Interessierten begann das Wochenende nach der Stärkung daher um 16 Uhr mit einer kleinen Stadtführung mit der Wildeshauser Gästeführerin Petra Ostermeier. Für den Abend stand dann der große Empfang mit allen Wildeshauser Rotariern am Altona-See mit anschließendem gemütlichen Abendessen in der Mühle vom Hotel „Gut Altona“ auf dem Programm.

Umgebung erkundet

„We will talk with hands and feets“, kündigte Präsident Meyer den Gästen während seiner ersten Begrüßung scherzhaft an und hatte als Entschuldigung vorzuweisen, dass seine letzte Englischstunde immerhin schon rund 50 Jahre her sei. Die Besucher erkundeten am Sonntag und Montag auch die Umgebung von Wildeshausen. Die Gastgeber hatten einen gemeinsamen Besuch des Industriemuseums „Nordwolle“ in Delmenhorst organisiert. Am Sonntagnachmittag zeigte die Dötlinger Gästeführerin Marianne Mennen den Hertfordern das Künstlerdorf.

„Die Kunst kommt bei uns nicht zu kurz“, hatte Meyer bei der Vorstellung des Programms nicht umsonst betont. So lud am Montagvormittag Hartmut Berlinicke die Gäste zu einem „zweiten Frühstück“ in die „Internationale Galerie Wildeshausen“ ein. Frisch gestärkt mit Kunst und Brötchen, durften die Hertforder sich dann noch auf eine wissenschaftliche Entdeckungstour durch das Universum in Bremen begeben. Die festliche Verabschiedung der Gäste ging später bei einem gemütlichen Abendessen im Hotel „Wildeshauser Hof“ über die Bühne - an

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