Stimmabgabe im „Wildeshauser Hof“ läuft sehr diszipliert ab

Deutlich mehr Bulgaren als erwartet bei der Wahl

Einlass nur nach strenger Kotrolle: Sicherheitskräfte sorgen für den ordnungsgemäßen Verlauf der Wahl.
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Einlass nur nach strenger Kontrolle: Sicherheitskräfte sorgen für den ordnungsgemäßen Verlauf der Wahl.

Wildeshausen – Zu den bulgarischen Parlamentswahlen waren am Sonntag 6,7 Millionen Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen. Da es in Bulgarien nicht die Möglichkeit zur Briefwahl gibt, mussten die Auslandsbulgaren ihre Stimme in 467 Wahllokalen in 69 Staaten abgeben.

Elica Cheng aus Wildeshausen organisierte als zweite Vorsitzende des Vereins RILA Bremen die Wahlen in Wildeshausen, eins von drei Wahllokalen in ganz Niedersachsen befand sich im Hotel „Wildeshauser Hof“.

Der Landkreis Oldenburg hatte die Wahl im Hochinzidenzgebiet Wildeshausen nicht befürwortet, musste sich aber der Einschätzung des Niedersächsischen Innenministerium beugen, dass eine Wahl hier zulässig ist. Die Behördenvertreter des Landkreises hatten jedoch strenge Corona-Auflagen verhängt. Auch die Polizei war regelmäßig vor Ort und kontrollierte die Einhaltung der Vorgaben.

Wähler müssen im Auto warten

Während ein Vertreter der bulgarischen Botschaft im Wahlraum selbst für die ordnungsgemäße Stimmabgabe (Fotografieren ist im Wahlraum strengstens verboten) achtete, sorgte Cheng mit den Mitgliedern von RILA penibelst für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Elica Cheng (r.) hatte die Wahl in Wildeshausen organisiert und freute sich über die gute Resonanz.

Das Team sprach die Wähler bereits nach dem Einparken an und bat sie, so lange im Fahrzeug zu warten, bis ein Platz mit genügend Abstand vor dem Hotel „Wildeshauser Hof“ frei wurde. Mehr als vier Wartende ließen die Sicherheitskräfte dabei in der Schlange nicht zu. Identifikationsprüfung mit Wahlbogenausgabe und Wahlraum waren räumlich getrennt. Die Organisatoren hatten eine Art Wahlrundgang eingerichtet, um Begegnungsverkehr zu vermeiden.

Größere Resonanz als gedacht

„Die Wähler kommen an, warten in ihren Autos und stellen sich erst nach Aufforderung in die Warteschlange. Sie verhalten sich absolut vorbildlich“, resümierte Cheng bereits kurz vor Mittag.

„Ich bin wirklich positiv überrascht, wie diszipliniert das hier über die Bühne geht“, pflichtete Gastronom Oliver Nicolai der Bulgarin bei. Deren Anfrage für die Räumlichkeiten des „Wildeshauser Hof“ hatte er einige Wochen zuvor zugestimmt.

Von 7 Uhr an bis zum Mittag hatten bereits etwa 300 Bulgaren ihre Stimme abgegeben. „Die Wahlbeteiligung ist wesentlich höher, als wir erwartet hatten“, freute sich die Organisatorin.

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