Nach zehn Jahren im Amt

Der Wildeshauser CDU-Ortsvorsitzender Wolfgang Sasse kandidiert nicht erneut

Wolfgang Sasse tritt nicht erneut für den Vorsitz des CDU-Stadtverbands an.
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Wolfgang Sasse tritt nicht erneut für den Vorsitz des CDU-Stadtverbands an.

Nach zehn Jahren braucht die Wildeshauser CDU einen neuen Vorsitzenden. Wolfgang Sasse kündigt an, nicht wieder für das Amt kandidieren zu wollen.

Wolfgang Sasse, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Wildeshausen, hat im Gespräch mit unserer Zeitung angekündigt, nicht erneut für den Posten zu kandidieren. Damit müssen sich die Christdemokraten bei ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch, 13. Oktober, ab 19 Uhr im „Wildeshauser Hof“ nach einer neuen Person für die Spitze des Stadtverbandes umsehen. Sasse hat den Posten seit 2011 inne.

Der Wildeshauser erklärte allerdings ebenfalls, er wolle den Fraktionsvorsitz der CDU im Stadtrat behalten. Er stelle sich erneut zur Wahl. Sasse verwies auf wichtige Themen wie das geplante Industriegebiet Wildeshausen-West, die Integration von bulgarischen Arbeitern in der Kreisstadt und die Haushaltspolitik.

Sasse will weiter Fraktionsvorsitzender bleiben

Dass Sasse den Stadtverband nicht mehr anführen möchte, habe mehrere Gründer, erläuterte er. Zum einen sei da sein Alter. „Ich bin jetzt 75 Jahre alt.“ Zum anderen habe er den Entschluss schon vor ein paar Jahren gefasst. Im Zuge des Schultauschs war der Christdemokrat, der sich für den Umzug der St.-Peter-Schule an die Heemstraße ausgesprochen hatte, viel kritisiert worden. Das habe er nicht vergessen. Auch, weil er häufig daran erinnert wird. „Da wird immer noch nachgetreten“, ärgerte sich Sasse über einen jüngst veröffentlichten Antrag von Christin Rollié (CDW) zu den Kosten der Maßnahme. Er sei stolz darauf, den Schultausch hinbekommen und mit dem Umzug der Förderschule Hunteschule in die alte IGS Spasche eine gute Lösung für die Raumnot gefunden zu haben.

Infolge der Debatte um den Schultausch hatte sich die CDW 2018 von der CDU abgespalten. „Eine Zusammenarbeit wird es nicht geben“, betonte Sasse jetzt. Sein Ziel sei es gewesen, die CDU nach der Trennung wieder aufzubauen und neue Leute in den Stadtrat zu bekommen. Die wolle er in den kommenden Jahren fördern. „Die CDU ist überhaupt nicht kaputt“, erklärte Sasse. „Sie steht gut da.“

Keine Ambitionen auf stellvertretenden Bürgermeister-Titel

Auch auf den Posten des stellvertretenden Bürgermeisters oder des Finanzausschussvorsitzenden legt Sasse keinen Wert mehr. „Man wird da immer von irgendwelchen Terminen getrieben“, wünscht er sich mehr Freizeit. In der werde die Kinder- und Beachsportanlage im Krandel vorangetrieben, versicherte Sasse, der seit langer Zeit als Sport-Funktionär aktiv ist. 2016 hatte er das Bundesverdienstkreuz für sein Engagement dort und in der Lokalpolitik erhalten. Der ehemalige Soldat saß von 1981 bis 1996 im Stadtrat und gehört dem Gremium seit 2011 wieder an.

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