Traditioneller Frühschoppen am Zeughaus im Krandel 

Denis Nicolaus jetzt Rekrut in der Gilde-Wachkompanie

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Denis Nicolaus ist jetzt für zwei Jahre Rekrut in der Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Er hat eine langjährige Tradition, der Frühschoppen der Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde. Was früher im Garten von Gilde-Richter Hans Auffarth über die Bühne ging, steht schon seit Jahren rund um das Zeughaus im Krandel auf dem Programm. Das war auch in diesem Jahr wieder der Fall. Am Donnerstag gab es jedoch eine große Überraschung: Den Wache-Mitgliedern wurde eine Fahne präsentiert.

„Wir hatten bislang keine eigene Fahne. Nach mehreren Gesprächen haben wir uns jedoch entschieden, ein solches Erkennungszeichen anzuschaffen“, erklärte der Feldwebel der Wache, Detlev Horst. „Wir haben im Vorfeld alles mit dem Oberst abgestimmt, der uns dann sofort grünes Licht gegeben hat.“

Der Feldwebel der Wache, Detlev Horst (links), sowie der Fähnrich der Wache, Jörn Röhr, präsentierten am Donnerstag während des Frühschoppens am Zeughaus im Krandel die neue Fahne.

Während die Mitglieder der Wache mit den aktuellen Dienstplänen fürs Gildefest ausgestattet wurden, fiel ein neues Gesicht in der Runde auf: Der 29-jährige Denis Nicolaus aus Wildeshausen wurde als neuer Rekrut begrüßt. „Ich habe mich einfach für diese Kompanie interessiert. Ich mag diese Gemeinschaft, die von Zusammenhalt geprägt ist“, erzählt Nicolaus, der seit elf Jahren Mitglied der Gilde ist. Da er einige Mitglieder sehr gut kenne, habe er sie angesprochen, um zu erfahren, ob es möglich ist, einzutreten: „Ich bin dann mal zu einer Versammlung gegangen und habe mich für den Eintritt entschieden.“

Dazu Horst: „Neue Mitglieder sind bei uns zwei Jahre lang Rekruten auf Probe. In dieser Zeit kann von beiden Seiten die ,Zusammenarbeit‘ beendet werden.“ Sei das nicht der Fall, werde der Rekrut als Soldat übernommen. Voraussetzung für die endgültige Aufnahme sei Loyalität und vor allem das Interesse an den Traditionen der Gilde und der Wache: „Natürlich werden auch Rekruten schon für die Dienste während der Festwoche eingeteilt. Sie müssen vom ersten Tag an voll mit ran.“

Das ist Nicolaus sehr wohl bewusst: „Allerdings wusste ich nicht so wirklich, was alles im Dienstplan steht.“ Das aber sei ihm ganz genau erklärt worden.

„Die meisten Wildeshauser sehen uns nur, wenn wir ausmarschieren oder mit Verhaftungstrupps unterwegs sind. Die vielen anderen Aktionen sind ihnen gar nicht bewusst.“ Die Wache habe in der Tat ein sehr straffes Programm und sei stets auf den Beinen: „Zum Beispiel ist das Pfingstbaumkommando am Pfingstdienstag bereits ab 4 Uhr unterwegs.“

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