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Frank Stauga übernimmt den „Ratskeller“

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Von: Dierk Rohdenburg

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Betrieb mit Robil Uyar noch bis zum 3. April: Nach umfangreichen Bauarbeiten soll der Ratskeller unter neuer Leitung vor Pfingsten wieder eröffnen.
Betrieb mit Robil Uyar noch bis zum 3. April: Nach umfangreichen Bauarbeiten soll der Ratskeller unter neuer Leitung vor Pfingsten wieder eröffnen. © dr

Wildeshausen – Frank Stauga, Inhaber des „Alten Amtshauses“ in Wildeshausen sowie des „Schützenhof“ in Rechterfeld und der „Domschänke“ in Verden, übernimmt voraussichtlich kurz vor Pfingsten den „Ratskeller“ am Wildeshauser Marktplatz. Das bestätigte der 53-jährige Gastronom auf Nachfrage.

„Mein Wildeshauser Team und ich glauben, dass wir das zusätzlich zum Amtshaus schaffen“, sagte er. Ebenso wie in seinem Lokal möchte Stauga „ehrliche Küche“ anbieten, wie man sie von ihm kennt. Ein Schwerpunkt soll auf vegetarische und vegane Speisen liegen, auf dem Marktplatz wird es weiter den Biergarten geben. Zur Frage eines Betriebsleiters möchte Stauga derzeit noch nichts sagen, kündigt aber zeitnah Informationen an.

Der noch aktuelle Pächter Robil Uyar ist der Meinung, dass Stauga ein „Gesicht“ braucht, das die Gäste mit dem Lokal verbinden und am besten schon in Wildeshausen kennen. Der Gastronom, der den „Ratskeller“ vor zehn Jahren ganz neu aufgebaut hat und zu Ende März den Vertrag gekündigt hat, hält die Übernahme durch Stauga für „einen Segen für die Wildeshauser Innenstadt“. „Ich freue mich für ihn und ich freue mich, dort später auf ein Bier reinzukommen und zu sehen, dass der Laden gut weitergeführt wird.“

Uyar öffnet den „Ratskeller“ noch bis zum 3 April

Uyar betreibt das Lokal im Keller des Rathauses noch bis einschließlich 3. April. Dann plant er den Umzug an die spanische Küste, wo er nach eigenen Angaben eine Strandbar mit Partybetrieb führen und Immobiliengeschäfte tätigen möchte.

Der Ratskeller muss vor der Neueröffnung an wichtigen Stellen umgebaut werden. Wie berichtet, ist geplant, aus Gründen des Brandschutzes zum Marktplatz hin einen zweiten Rettungsweg in das denkmalgeschützte Gebäude einzubauen. Damit soll bereits in der nächsten Woche begonnen werden.

Nach Angaben der Stadtverwaltung wird vor der Ostseite eine Baustelle eingerichtet. Vorgesehen ist neben der Anlage eines zweiten Rettungsweges der Bau einer Unterflur-Müllanlage. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die Modernisierung der Sanitäranlagen im Ratskeller. In der Vergangenheit gab es im Bereich der Küche immer wieder Probleme mit Feuchtigkeit im Mauerwerk und Starkregenschäden.

Zunächst erfolgt nach Angaben der Stadtverwaltung erst einmal die Verlegung der Versorgungsleitungen, anschließend werden die eigentlichen Bauarbeiten ausgeführt. Soweit möglich, sollen sie bis Pfingsten und damit bis zum Gildefest – so es denn in der Innenstadt über die Bühne geht – abgeschlossen werden.

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