Training für die 190 Mitarbeiter

Damit die Fusion funktioniert

Anja Marowsky, die als Coach bei der Volksbank arbeitet.
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Anja Marowsky.

190 Mitarbeiter der neuen Volksbank Oldenburg Land lernen mithilfe des „Structogram“-Trainings viel über sich selbst und ihre Kollegen. Das soll bei der Fusion helfen.

Wildeshausen – Wie fusioniert man zwei Genossenschaftsbanken zu einer VR Bank Oldenburg Land, ohne dass es technische Reibungsverluste und missgestimmte, verunsicherte Mitarbeiter gibt? Neben der Aufgabe, Programm, Technik und Produkte zusammenzuführen, arbeitet das neue Kreditinstitut mit Hauptsitz in Wildeshausen nun mit einem Training, das den 190 Mitarbeitern ganz persönlich helfen soll, Stärken und Begrenzungen zu erfahren sowie zu erkennen, wie die Kollegen und Vorgesetzten in ihrer Persönlichkeitsstruktur aufgestellt sind.

Verantwortlich dafür ist bei der VR Bank Oldenburg Land Anja Marowsky. Sie ist zertifizierte „Structogram-Trainerin“ sowie Coach und unterstützt mit ihrer Arbeit den Fusionsprozess ihrer Bank. Marowsky war bereits im Jahr 2010, damals noch in der Funktion der Öffentlichkeitsarbeiterin, zum ersten Mal in der Weiterbildungseinrichtung der Genossenschaftsbanken in Rastede, wo sie das „Structogram“-Training kennenlernte. Schnell war sie nach eigener Aussage begeistert davon, dass es eine relativ einfache Analyse gibt, um mithilfe einiger Fragen, die man über sich beantwortet, sehr viel über sich selbst zu erfahren.

Coaching in kleinen Gruppen

Der Methode liegt das Modell vom „dreieinigen Gehirn“ zugrunde. Dem Stammhirn wird das Instinktiv-gefühlsmäßige zugeordnet, dem Zwischenhirn das Impulsiv-emotionale und dem Großhirn das Rationale. „Jeder Mensch hat ein individuelles, genetisch veranlagtes Einflussverhältnis dieser drei Gehirnteile“, erklärt Marowsky. Seit einigen Wochen leitet sie Tagesseminare, die den Mitarbeitern Schlüssel zur Selbst- und Menschenkenntnis an die Hand geben sollen. „Wir haben immer gemischte Gruppen. Da sitzt der Kollege aus dem Service neben dem Kundenberater und der IT-Fachkraft“, so die Trainerin. Die Resonanz sei bisher sehr positiv gewesen, denn „wer mehr über sich selbst weiß, setzt seine Stärken gezielter ein“.

Das ist nach Einschätzung von Marowsky ein wichtiger Mosaikstein, um die Projekte der Fusion erfolgreich zu bewältigen und in Zukunft bewusster auf die Kunden zuzugehen. Wenn die Schulungen im nächsten Jahr abgeschlossen sind, wird die Trainerin an den jeweiligen Arbeitsplätzen schauen, wie die Teams aufgestellt sind. Nach ihrer Einschätzung sind die Workshops für die Mitarbeiter ein tolles Geschenk des Vorstandes. „Das bietet einen großen Mehrwert auch im privaten Bereich“, ist sie sicher und empfiehlt auch anderen Unternehmen, dahingehend zu investieren.

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