Zahl der genesenen Mitarbeiter und Bewohner im Atrium am Wall steigt deutlich

Corona: 203 Infizierte im Landkreis Oldenburg

Trügerisch? Weil an den Feiertagen nicht getestet wurde, könnte es sein, dass die Zahl der registierten Infizierten nur allmählich ansteigt. Foto: dpa

Wildeshausen – Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Landkreis Oldenburg hat sich um eine erhöht und beträgt aktuell 203 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2. Von dieser Gesamtzahl gelten aktuell 169 Personen wieder genesen. Zehn Personen sind verstorben. Somit gibt es derzeit 24 bestätigte an Covid-19 Erkrankte – nicht zu verwechseln mit der Gesamtzahl der bislang bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie – im Landkreis Oldenburg. 52 Personen befinden sich zur Zeitin häuslicher Isolation/Quarantäne. In dieser Zahl sind die 24 an Covid-19 Erkrankten eingerechnet.

Bei den 24 Erkrankten handelt es sich nach Angaben der Kreisverwaltung um Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee (4), Dötlingen (1), Hatten (6) und Großenkneten (2) sowie der Samtgemeinde Harpstedt (1) und der Stadt Wildeshausen (10). In den Gemeinden Hude und Wardenburg gibt es derzeit keine Erkrankten. 169 Genesene verteilen sich auf Dötlingen (4), Ganderkesee (20), Großenkneten (3), Harpstedt (3), Hatten (6), Hude (21), Wardenburg (30) und Wildeshausen (82).

„Die sinkenden Zahlen sind eine positive Entwicklung“, so Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises. „Aber über die andauernde Gefahr durch die Pandemie dürfen sie nicht hinwegtäuschen. Sie sind dahingehend zu relativieren, dass eine Vielzahl von Gesundeten in erster Linie Bewohner und Mitarbeiter der Senioreneinrichtung Atrium am Wall in Wildeshausen sind.“

Hinzu kommen seiner Einschätzung zufolge die Feiertage, an denen sowohl in Hausarztpraxen (die in erster Linie Termine für einen Abstrich organisieren), in Testzentren und auch in den für die Analytik zuständigen Laboren nicht komplett gearbeitet wurde. Deshalb könnte es noch mehr Infizierte geben.

Die Kreisverwaltung appelliert darum noch einmal eindringlich an alle Bürger, sich strikt an das Kontaktverbot zu halten, um mögliche Neuinfektionen zu vermeiden. „Halten Sie Abstand und achten Sie auf strikte Einhaltung der Hygieneregeln“, heißt es.  dr

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