Regelmäßige Screenings

Geestland in Wildeshausen: Schlachtbetrieb läuft wieder

Der zur Wiesenhof-Gruppe gehörende Geestland-Schlachthof in Wildeshausen musste nach mehreren Corona-Infektionen für zwei Wochen geschlossen werden. Nun laufen die Förderbänder wieder.

Update vom 14. Juli: Der Schlachtbetrieb bei Geestland in Wildeshausen läuft wieder. Seit Montag ist der normale Betrieb wieder erlaubt. Dem Vernehmen nach wurden allerdings schon am Sonnabend die ersten Puten geschlachtet und eingefroren, um den Erzeugern zu helfen, die zu viele schlachtreife Tiere in ihren Ställen hatten. In Rücksprache mit den zuständigen Behörden wurden bei Geestland am Freitag erneut alle 949 Beschäftigten auf das Coronavirus getestet. Es gab 15 positive Ergebnisse, darunter aber nur drei neue, teilt die Kreisverwaltung mit.

Nach dem Corona-Ausbruch bei Geestland hatten sich alle vier großen Schlacht- und Zerlegebetriebe im Landkreis Oldenburg zu einem freiwilligen und eigenfinanzierten Screening von Mitarbeitern bereit erklärt, das auf unbestimmte Zeit erfolgen soll.

Update vom 10. Juli: Nach der Schließung eines Putenschlachthofes in Wildeshausen bei Oldenburg wegen zahlreicher Corona-Infektionen soll der Betrieb voraussichtlich nächste Woche wieder anlaufen. In Rücksprache mit den zuständigen Behörden würden diesen Freitag erneut alle Beschäftigten auf das Coronavirus getestet, teilte der Geschäftsführer der Geestland Putenspezialitäten, Norbert Deeken, am Donnerstag mit. Im Laufe der kommenden Woche könnten alle Beschäftigten, die nach der 14-tägigen Quarantäne negativ getestet würden, dann wieder arbeiten. Die Quarantäre endet am heutigen Freitag um 24 Uhr.

Ein Mitarbeiter des Landesgesundheitsamts ist bei den Tests bei Geestland zugegen. Kühlung und Lüftung des Betriebes wurden in den vergangenen Tagen optimiert, zusätzliche Pausenräume eingerichtet, um Platz zu schaffen. Wöchentlich soll es künftig freiwillige Corona-Screenings geben. Ein Teil der Geestland-Belegschaft werde ab sofort wechselweise getestet, heißt es vonseiten des Landkreises.

Vor knapp zwei Wochen wurde der zur Wiesenhof-Gruppe gehörende Schlacht- und Zerlegebetrieb Geestland Putenspezialitäten komplett heruntergefahren, nachdem für die rund 1100 Mitarbeiter und deren direkte Kontaktpersonen vom Landkreis Oldenburg Quarantäne angeordnet wurde. Bei 1183 Testergebnissen waren 46 positive Fälle einer Coronavirus-Infektion festgestellt worden. Es soll weiterhin Tests geben und das Lüftungskonzept sei überarbeitet worden, um die Luft so weit wie möglich keimfrei zu halten, erklärte Geestland-Geschäftsführer Deeken. (dr/dpa)

Update vom 30. Juni: Nach der Schließung des Geestland-Schlachthofes in Wildeshausen hat die Wiesenhof-Gruppe Alternativen für die Schlachtung gefunden, um drohende Notkeulungen zu verhindern. „Wir haben in den vergangenen Tagen mit Hochdruck an einer Lösung für die schlachtreifen Puten unserer Partnerlandwirte gearbeitet und sind froh, dass wir für die kommenden zwei Wochen eine Lösung gefunden haben und andere Schlachtunternehmen uns die Puten zur Schlachtung abnehmen“, teilte eine Sprecherin des Mutterkonzerns PHW am Dienstag auf Anfrage mit.

Friedrich-Otto Ripke (CDU) vom Interessenverband der niedersächsischen Geflügelwirtschaft appellierte, dass der Schlachtbetrieb in Wildeshausen so schnell wie wieder aufgenommen werden müsse. Es solle nicht formal 14 Tage gewartet werden. „Sondern man muss schauen, wann sind die Mitarbeiter in Quarantäne gegangen und wann hat man getestet“, sagte Ripke. Sinnvoll seien auch Antikörpertests. „Dann müsste man nicht die komplette Inkubationszeit abwarten, sondern könnte in Teilen wieder anfangen zu arbeiten.“ Würden die Ausweich-Schachthöfe zu lange mit der zusätzlichen Last aus Wildeshausen betrieben, drohten tatsächlich Notkeulungen, berichtet 24hamburg.de.

Unterdessen zeigte sich der Mittelstand in Wildeshausen besorgt. Kurz nach der Aufhebung vieler Corona-Einschränkungen verhagelten die Infektionsfälle in der Putenschlachterei Geestland die Stimmung der Unternehmer. Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung (MIT), Ingo Hermes, fordert eine schnelle und allumfassende Aufklärung, wie es zu der Eskalation der Situation kam und ob sie hätte verhindert werden können.

Update vom 26. Juni, 15.25 Uhr: Der Landkreis Oldenburg hat eine Quarantäneverfügung für die Beschäftigten des Geestland-Schlachthofs angeordnet. Der gesamte Betrieb werde bereits schrittweise und bis Freitagabend komplett heruntergefahren, es werden keine Puten zur Schlachtung mehr angenommen, teilte Landrat Carsten Harings mit. Alle Mitarbeiter des Schlachthofs müssten sich für zwei Wochen in Corona-Quarantäne begeben. Nach aktuellem Stand wird der Betrieb in Wildeshausen für zwei Wochen geschlossen.

Die Geestland-Schlachterei in Wildeshausen wird für zwei Wochen geschlossen, alle Mitarbeiter müssen in Corona-Quarantäne.

Andere Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe der PHW-Gruppe, zu der der Betrieb in Wildeshausen zählt, sind von der Corona-Krise bei den Geestland Putenspezialitäten nicht betroffen, heißt es weiter. Da die PHW-Gruppe über keinen weiteren Schlacht- und Zerlegebetrieb für Puten im Inland verfügt, drohen Tierschutzproblematiken in den landwirtschaftlichen Aufzuchtbetrieben, heißt es in einer Mitteilung der Geestland Putenspezialitäten (GPS). Aus diesem Grund werde Geestland das Veterinäramt in Oldenburg über die neue Situation informieren und das niedersächsische Agrarministerium um Soforthilfe in Form von Sondergenehmigungen für die Schlachtung der Puten in anderen Schlachtereien in Niedersachsen bitten.

Lösung für Landwirte gesucht - Notschlachtungen soll es möglichst nicht geben

Die Wiesenhof-Tochter Geestland unternehme nunmehr alles, um die Tierschutzanforderungen bei den Landwirten sicherzustellen. Norbert Deeken, Geschäftsführer der GPS, sagte dazu laut Pressemitteilung: „Es müssen gemeinsam und schnellstmöglich Lösungsmöglichkeiten für die Landwirte gefunden werden. Im schlimmsten Fall müssten die Landwirte gesunde Tiere in ihrem Betrieb töten. Dies gilt es jetzt unbedingt zu vermeiden.“

Laut Landrat Carsten Harings sind nach 1183 durchgeführten Tests im Geestland-Schlachtbetrieb 46 Mitarbeiter positiv auf Coranavirus-Infektionen getestet worden, 24 von ihnen lebten im Kreis Oldenburg, die übrigen in umliegenden Kommunen oder weiter außerhalb. Darüber hinaus gebe es drei weitere Infektionsschwerpunkte in Wildeshausen, die sich auf dem Corona-Ausbruch in dem Schlachthof zurückführen ließen.

Infolge des Coronavirus-Ausbruchs in Geestland-Schlachthof in Wildeshausen war das Interesse der Medien am Freitag groß.

Von insgesamt 205 getesteten Personen außerhalb der Schlachthof-Belegschaft seien 14 positiv getestet worden, für elf Getestete habe es am Freitagnachmittag noch keine Ergebnisse gegeben. Zehn der Infizierten sind Teil einer Kirchengemeinde, die am Sonntag einen Gottesdienst im Jesuszentrum Bühren veranstaltet hatte. Einer der infizierten Geestland-Mitarbeiter hat offenbar ohne um seine Infektion zu wissen an diesem Treffen teilgenommen.

Im gesamten Landkreis Oldenburg sind laut Landrat Carsten Harings aktuell 43 Personen an Covid-19 erkrankt. Aus dem Geestland-Umfeld seien bislang insgesamt 54 Fälle bekannt. Einige der Erkrankten lebten allerdings nicht im Landkreis, sodass sich auf die Zahlen auf diese Weise erklären lassen.

Update vom 26. Juni, 14.55 Uhr: Bei der Pressekonferenz im Zuge des Corona-Ausbruchs in Wildeshausen beim Geestland-Schlachthof nehmen vom Landkreis Oldenburg Landrat Carsten Harings, der ärztliche Direktor Leonhard Hamschmidt, Sozialdezernent Jürgen Ohlhoff sowie Kreis-Pressesprecher Oliver Galeotti teil. Harings hatte am Donnerstagabend laut Informationen von kreiszeitung.de mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil gesprochen und sich mit dem SPD-Politiker zur aktuellen Covid-19-Situation in und um Wildeshausen herum ausgetauscht.

Update vom 26. Juni, 13.55 Uhr: Werden die Arbeitsverhältnisse im Wildeshauser Putenschlachtbetrieb Geestland zunehmend unerträglicher, weil viele Mitarbeiter mit positiven Corona-Tests ausfallen und andere wegen des Kontakts zu infizierten Kollegen in Quarantäne geschickt wurden? Beschäftigte, die namentlich nicht genannt werden wollen, der Redaktion aber bekannt sind, berichten das. Die Geschäftsführung hat nun Stellung bezogen und weist viele der Vorwürfe zurück, gibt aber auch Missstände durch die aktuelle Corona-Ausnahmesituation zu.

Update vom 26. Juni, 13.05 Uhr: Für 15 Uhr hat der Landkreis Oldenburg eine außerordentliche Pressekonferenz angekündigt und wird dort über die Corona-Situation beim Geestland-Schlachthof in Wildeshausen informieren. Nach Informationen von kreiszeitung.de hat Ministerpräsident Stefan Weil am Donnerstagabend Kontakt mit Landrat Carsten Harings aufgenommen und sich umfassend über die Lage in Wildeshausen und umzu informiert.

Wie unsere Zeitung aus sicherer Quelle erfuhr, hat ein Geestland-Mitarbeiter, dessen Infektion am vergangenen Sonntag das Geschehen aufgedeckt hat, am selben Tag einen Gottesdienst des Jesus-Zentrums in der Wildeshauser Landgemeinde Bühren besucht – wohl ohne, dass sie etwas von der Infektion wusste. Bei diesem Treffen sollen mehr als 100 Personen zusammengekommen sein. Die freie evangelische Christengemeinde wird von vielen vietnamesischen und bulgarischen Menschen angesteuert. Beteiligte im Landkreis Oldenburg gingen am Donnerstag davon aus, dass die Zahl der Corona-Betroffenen außerhalb der Geestland-Schlachterei noch weiter wachsen würde.

Update vom 25. Juni, 17.15 Uhr: Nach Angaben des Landkreises Oldenburg sind die Corona-Reihentestungen im Geestland-Schlachthof in Wildeshausen weitgehend abgeschlossen. Es liegen insgesamt 1115 Testergebnisse vor. Insgesamt gibt es in der Belegschaft des Schlachtbetriebes 45 positive Covid-19-Fälle (Stand Donnerstag, 15 Uhr). Im Vergleich zu Mittwoch sind demnach zehn positiv Getestete hinzugekommen. 131 Mitarbeiter konnten wegen Urlaub oder anderer Gründe noch nicht getestet werden. 23 der 45 positiv getesteten Personen leben im Landkreis Oldenburg. Die übrigen Personen leben in den umliegenden Landkreisen. 

Zur sehr kleinteiligen und aufwendigen Nachverfolgung von Kontakten unterstützen ab sofort zwei zusätzliche Containment-Scouts von den Landkreisen Wittmund und Ammerland das Kreisgesundheitsamt. Von der Bundeswehr werden ab Freitag drei zusätzliche Fachleute zur Corona-Nachverfolgung (Scouts) zur Verfügung stehen. Ebenfalls von der Bundeswehr kommen mobile Abstrich-Teams, die das Kreisgesundheitsamt bei Probennahmen unterstützen.

Update vom 24. Juni, 15.30 Uhr: Testungen am Dienstag im Wildeshauser Schlachtbetrieb Geestland haben weitere positive Fälle ergeben. Das teilte der Landkreis Oldenburg am Mittwoch mit. Es seien elf Mitarbeiter aus verschiedenen Arbeitsgruppen betroffen. „Insgesamt gibt es dort bei 341 getesteten Personen 35 positive Covid-19-Fälle“, erklärte Kreissprecher Oliver Galeotti mit Verweis auf den Stand von Mittwoch um 14.30 Uhr. Darin eingerechnet sei die Mitarbeiterin, deren Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 am Sonntag das Infektionsgeschehen aufgedeckt hatte. 18 der 35 positiv getesteten Personen leben im Landkreis Oldenburg. Die übrigen Personen wohnen in den umliegenden Landkreisen. 

Update vom 24. Juni: Unter der Belegschaft eines zur Wiesenhof-Gruppe gehörenden Putenschlachthofs in Wildeshausen bei Oldenburg wurde am Mittwoch mit einem Coronavirus-Massentest begonnen. Betroffen sind mehr als 1100 Mitarbeiter. Am Dienstag waren zunächst 23 von 50 Mitarbeitern positiv auf Covid-19 getestet worden. Genutzt wurden dazu Räume im Schlachthof-Gebäude, sagte ein Sprecher des Landkreises Oldenburg.

Die Proben würden von einem privaten Labor entnommen, aber „unter enger Aufsicht des Gesundheitsamtes durchgeführt“, wie ein Sprecher des Kreises Oldenburg ankündigte. Mehr als 1100 Beschäftigte sollen getestet werden. „Es muss jetzt sehr schnell gehen. Auch unsere Experten sind dabei.“ Im Laufe des Tages erwarte man zudem Ergebnisse weiterer Tests vom Dienstag. Hierbei gehe es um etwa 150 direkte Kontaktpersonen der zum Wochenbeginn ermittelten infizierten Mitarbeiter. Der Landkreis Oldenburg stellte die unmittelbaren Kontaktpersonen und Arbeitskollegen unter Quarantäne.

Die Schlachtkonzerne PHW, Tönnies und Westfleisch hatten angekündigt, zum Jahresende in großem Maße auf die umstrittene Werkarbeit verzichten zu wollen. Die beengten Wohnverhältnisse von Werkarbeitern gelten als Grund dafür, dass sich Krankheitserreger unter Beschäftigten der Branche rasch ausbreiten können.

Ursprüngliche Meldung vom 23. Juni: 23 von 50 getesteten Mitarbeitern sind positiv, wovon zwölf Personen im Landkreis Oldenburg wohnhaft sind. „Dies ist ein erschreckendes Ergebnis. Wir werden nun entschlossen und zielgerichtet mit dem Unternehmen Maßnahmen durchführen, um die Verbreitung des Virus möglichst einzudämmen und die Ursachen entsprechend aufarbeiten“, wird Landrat Carsten Harings in einer Pressemitteilung zitiert. Ab Mittwoch sollen alle 1 100 Produktionsmitarbeiter auf Kosten des Schlachtbetriebes erneut getestet werden. Mit den Ergebnissen rechnen der Landkreis und die Firma Geestland ab Freitag.

Geestland in Wildeshausen: Anfang Juni 1 100 Mitarbeiter bei Wiesenhof-Betrieb getestet

Anfang Juni waren über 1 100 Mitarbeiter von Geestland getestet worden. Dabei war lediglich ein positiver Fall festgestellt worden.

„Von den aktuell 23 Infizierten wurden bei der vorherigen Testreihe 22 Personen negativ getestet“, so Kreispressesprecher Oliver Galeotti. „Ein Mitarbeiter ist neu in der Unternehmung und war bei der Testung Anfang Juni nicht dabei.“ Laut Angaben von Geestland leben alle 23 positiv Getesteten in privaten Unterkünften.

Schock bei Geestland in Wildeshausen: Dort sind 23 von 50 getesten Produktionsmitarbeitern positiv auf Corona getestet worden. Foto: dr

„Den Grund für die erneuten Infektionen wollen wir nun ermitteln. Es gibt erste Ansätze, jedoch werden wir nicht spekulieren. Wir halten uns an Fakten“, heißt es von Landrat Harings. Ob und welche zusätzlichen Maßnahmen durchgeführt werden müssten, hänge mit der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Ermittlung der Kontaktpersonen der aktuell Infizierten zusammen. Zur Unterstützung hat die Kreisverwaltung beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt zusätzliche Containment-Scouts angefordert.

Geestland: Erste Hinweise auf Corona-Infektion am Sonntag

Hinweise auf ein mögliches Infektionsgeschehen hatte die Kreisverwaltung am Sonntag erhalten. Eine Mitarbeiterin aus dem Betrieb erhielt, nachdem sie sich wegen Symptomen hatte testen lassen, ein positives Testergebnis auf das Coronavirus. Eine zweite Person aus Wildeshausen, die nicht in dem Schlachtbetrieb arbeitet, wurde ebenfalls positiv getestet. Zwischen diesen beiden Personen bestehen private Kontakte.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg verfügte für Kontaktpersonen erste Grades wie auch für die direkten Arbeitskollegen sofortige Quarantäne. 32 der 50 getesteten Personen gehören zur Schicht der infizierten Mitarbeiterin. 18 Personen kommen aus anderen Arbeitsgruppen und wurden wegen auftretender Symptomatik getestet. Auch für diese Arbeitsgruppen, die am Dienstag getestet werden und die rund 150 Personen umfassen, verfügte die Kreisverwaltung eine Quarantäne, um mögliche Infektionsketten schnell zu unterbrechen.

Geestland-Geschäftsführer Norbert Deeken erklärte in einer Mitteilung seines Unternehmens: „Wir haben unverzüglich gehandelt, arbeiten eng mit der Behörde zusammen und wollen rasch Klarheit schaffen. Daher haben wir uns ohne zu zögern zu dieser umfangreichen Maßnahme entschlossen.“

PHW-Gruppe (Wiesenhof) hält eine Mehrheitsbeteiligung an dem Schlachthof Geestland Putenspezialitäten in Wildeshausen. Seit 2012 ist Wiesenhof Hauptsponsor beim SV Werder Bremen. Der Vertrag läuft noch bis 2022 und bringt dem Bundesligisten eine jährliche Einnahme von acht Millionen Euro, berichtet die Deichstube.

Geestland in Wildeshausen:

Die PHW-Gruppe, zu der Geestland in Wildeshausen sowie die Marke Wiesenhof gehören, wird ihre über Werkverträge beschäftigten Mitarbeiter in den für die Geflügelfleischerzeugung maßgeblichen Bereichen in ein festes Anstellungsverhältnis übernehmen. Im Rahmen von Werkverträgen sind innerhalb der gesamten PHW-Gruppe insgesamt rund 20 Prozent der Mitarbeiter über ein Werkvertragsunternehmen beschäftigt. PHW-Vorstandsvorsitzender Peter Wesjohann: „Wir haben diese Quote in den vergangenen Jahren bereits schrittweise reduziert, waren einer der Erstunterzeichner der Selbstverpflichtung der Fleischwirtschaft, haben viele Veränderungen in dieser Branche maßgeblich vorangetrieben und dokumentieren unsere Nachhaltigkeitsbestrebungen transparent unter anderem über den ZNU-Standard und den gesellschaftlichen Diskurs, den wir mit unseren Stakeholdern führen. Für uns ist die bevorstehende Transformation daher die logische Ableitung aus unserer aktuellen Unternehmensausrichtung und ein weiterer Meilenstein.“

Rubriklistenbild: ©  261news

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