Vereinbarung mit Landkreis

Coronatests im Kreis Oldenburg auch im Herbst möglich

Auch im Herbst wird getestet: Malteser, Johanniter und Rotes Kreuz halten die Testzentren offen.
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Auch im Herbst wird getestet: Malteser, Johanniter und Rotes Kreuz halten die Testzentren offen.

Die Corona-Inzidenzzahl ist im Landkreis Oldenburg seit Wochen niedrig. Bislang sind 77.000 Menschen einmal und davon 57.000 Menschen zweimal geimpft worden.

Wildeshausen – Für viele Aktivitäten werden derzeit keine Nachweise über einen negativen Corona-Test mehr verlangt. Das spüren auch die Testcenter im Landkreis. Einige haben bereits ihren Betrieb eingestellt, andere wollen jedoch unbedingt weitermachen, weil sie ab Herbst wieder mit einem größeren Zulauf rechnen.

Gab es Ende Mai laut Aufzeichnungen der Kreisverwaltung etwa 1 100 Tests pro Tag, waren es Mitte Juli nur noch rund 300. An den meisten Werktagen ist es sogar noch weniger, während die Testzahlen zum Wochenende ansteigen. „Da können es auch mehr als 200 bei uns werden“, sagt Torsten Bruns, Betreiber des Drive-In-Testzentrums auf dem Parkplatz von Euronics. Er wolle auf jeden Fall weiterhin die Tests anbieten. „Wir sind jetzt täglich von 10 bis 17 Uhr da“, so Bruns. Wenn ab September die Diskothek öffnet, könnte er sich vorstellen, die Testzeiten entsprechend in die Nacht auszuweiten.

Wer ab dem 1. September testen darf, muss mit dem Landkreis Oldenburg geklärt werden. Es gibt eine neue Testverordnung für private Betreiber, die wiederum höhere Standards erfüllen müssen.

Für die Rettungsorganisationen in den jeweiligen Gemeinden gilt das so nicht. „Wir haben mit dem Gesundheitsamt vereinbart, dass alle drei Organisationen – die Malteser, die Johanniter sowie das Rote Kreuz – die Testzentren weiter betreiben“, berichtet Georg Rehaag von den Maltesern. „Ziel ist es, dass wir gut aufgestellt sind, wenn wir wieder verstärkt gebraucht werden.“

Derzeit ist im ehemaligen Feuerwehrhaus an den meisten Tagen nicht viel los. „Zum Wochenende geht es hoch“, sagt Rehaag. In Harpstedt seien die Zahlen ohnehin höher, weil es dort keine weiteren Testangebote gibt. Vermehrt werden derzeit die aufwendigeren PCR-Tests gewünscht, weil die Leute verreisen wollen.

Mit den normalen Schnelltests können die Zentren auf jeden Fall nicht mehr viel Geld verdienen. Pro Test erhalten sie acht Euro. „Davon müssen die Software, die Schutzkleidung, Miete und alles andere bezahlt werden“, sagt Rehaag. Für die Malteser und andere karitative Organisationen sei das nicht so tragisch, weil dort viele ehrenamtlich tätig seien. Bei kommerziell arbeitenden Anbietern würde hingegen wohl nicht viel übrig bleiben, was den Gewinn betrifft.

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