Inzidenzwert im Landkreis zu hoch

Corona: Weitere Lockerungen nicht vor dem 29. Mai

Spargelhelfer bei der Arbeit: Die Beschäftigten müssen ab Montag zweimal wöchentlich auf Corona getestet werden.
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Spargelhelfer bei der Arbeit: Die Beschäftigten müssen ab Montag zweimal wöchentlich auf Corona getestet werden.

Wildeshausen – Der Wunsch nach Lockerungen der Coronaregeln im Landkreis Oldenburg ist groß, doch mit Blick auf die kurzfristig angedeuteten Lockerungen durch die niedersächsische Landesregierung, sieht die Kreisverwaltung noch keine Handlungsmöglichkeiten.

Wenn, wie im Entwurf aus Hannover angedeutet, die Testpflicht gelockert werden soll, trifft dies für den Landkreis in der nächsten Woche noch nicht zu. Voraussetzung ist eine stabile Inzidenz unter 50, das heißt, die Infiziertenzahl muss fünf Werktage in Folge unter dem Wert liegen. Aktuell beträgt die Inzidenz 52,0, und somit wäre frühestens ab Samstag, 29. Mai, eine Lockerung im Landkreis Oldenburg möglich.

Von Donnerstag auf Freitag gab es im Landkreis Oldenburg 16 Neuinfektionen, davon fünf in der Gemeinde Ganderkesee und vier in der Stadt Wildeshausen. Somit gibt es aktuell 137 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 363 Bürger. Im Infektionsgeschehen der Fleisch- und Schlachtbranche gibt es aktuell fünf Fälle.

Die Inzidenzen in den Gemeinden des Landkreises:

Dötlingen: 15,94 (Vortag: 31,88), drei Infizierte, keine Neuinfektion.

Ganderkesee: 143,49 (140,49), 62 Infizierte, fünf Neuinfektionen.

Großenkneten: 37,44 (37,44), elf Infizierte, zwei Neuinfektionen.

Harpstedt: 65,43 (65,43), 17 Infizierte, drei Neuinfektionen.

Hatten: 7,07 (0,00), zwei Infizierte, eine Neuinfektion.

Hude: 31,03 (31,03), acht Infizierte, eine Neuinfektion.

Wardenburg: 43,38 (43,38), 16 Infizierte, keine Neuinfektion.

Wildeshausen: 59,62 (44,71), 18 Infizierte, vier Neuinfektionen.

Die Kreisverwaltung veröffentlicht aktuell eine weitere Allgemeinverfügung. Der Landkreis Oldenburg setzt damit eine fachliche Weisung des Landes Niedersachsen um. So wird geregelt, dass für alle Beschäftigten in landwirtschaftlichen Betrieben, die temporär Erntehelfer beschäftigen und in Sammelunterkünften unterbringen, am Montag, 24. Mai, eine Testpflicht in Kraft tritt. Sämtliche Beschäftigte sind dann mindestens zweimal pro Woche zu testen. Die Betriebe dürfen nur Personen einsetzen, die bei der ersten Ankunft und später mindestens zweimal wöchentlich mit negativem Ergebnis auf eine Infektion getestet worden sind.

Im Landkreis Oldenburg wurden Stand Freitag 65 232 Impfungen vorgenommen. Davon entfallen 50 725 auf das Impfzentrum und 14 507 auf Hausärzte. Es gab 51 835 Erstimpfungen und 13 397 Zweitimpfungen.

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