Landkreis Oldenburg warnt vor Betrug / Wildeshausen mit steigenden Infektionszahlen

Corona: Falsche Kontrolleure unterwegs

Einige Menschen sind derzeit in Quarantäne: Die Kontrolleure müssen an der Tür immer einen Ausweis vorzeigen können.  
Symbolfoto: dpa
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Einige Menschen sind derzeit in Quarantäne: Die Kontrolleure müssen an der Tür immer einen Ausweis vorzeigen können. Symbolfoto: dpa

Wildeshausen – Der Landkreis Oldenburg weist darauf hin, dass die von der Kreisverwaltung eingesetzten Corona-Teams bei der Überprüfung von Quarantänemaßnahmen oder auch der Einhaltung von Corona-Regeln niemals in die Privatwohnungen oder Privathäuser von Bürgern gehen. Das heißt, eine Überprüfung von beispielsweise der Einhaltung der Quarantäne erfolgt immer an der Wohnungs- oder Haustür und nicht in den privaten Räumen.

Anlass dieser Klarstellung ist, dass es im Bereich der Gemeinde Hude Hinweise darauf gibt, dass sich „falsche“ Kontrolleure unter dem Vorwand der Überprüfung Zugang zu Wohnungen oder Häuser verschaffen wollen. Nicht auszuschließen ist laut Kreisverwaltung, dass „falsche“ Kontrolleure auch in anderen Kreis-Kommunen ihr Unwesen treiben. „Die Bürger sollten eine gesunde Vorsicht walten lassen und sich immer einen Dienstausweis zeigen lassen“, heißt es in einer Mitteilung.

24 neue Infektionen

Unterdessen gibt es aktuell 24 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis. Die Gesamtzahl der registrierten positiv Getesteten beträgt nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell 1 429 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Donnerstag um 12 Uhr). 1 112 Menschen sind wieder genesen und 16 sind verstorben (sieben in Wildeshausen, sechs in Großenkneten und drei in Ganderkesee). Somit gibt es aktuell 301 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 1 130 Menschen. Zu den definierbaren und eingrenzbaren – jedoch weiter abnehmenden – Infektionsschwerpunkten gehören die Fleisch- und Schlachtbranche (20 Fälle) und Pflegeeinrichtungen (15 Fälle). Über 260 positive Testungen sind diffus in der Bevölkerung verteilt.

Nur in Wildeshausen steigen die Zahlen

Für die Stadt Wildeshausen kann der Lankreis allerdings als einzige Kommune keine positive Entwicklung vermelden. Hier gab es innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun zusätzlich registrierte Infektionen. Mit 78 aktuell positiv Getesteten liegt der Wert um fünf Personen höher als am Vortag.

Aus den anderen kreisangehörigen Kommunen wurden hingegen sinkende Werte veröffentlicht. Zwar gab es in der Samtgemeinde Harpstedt sowie der Gemeinde Großenkneten fünf neue positiv Getestete, gleichzeitig stieg die Zahl der Genesenen aber in Harpstedt um 14 und in Großenkneten um acht Personen. Aktuell infiziert sind in der Gemeinde Dötlingen fünf Bürger (minus zwei), in Ganderkesee 48 (minus eins), in Großenkneten 94 (minus drei), in Harpstedt 33 (minus neun), in Hatten elf (minus vier), in Hude 15, in Wardenburg 17 (beide unverändert) sowie in Wildeshausen 78 (plus fünf).

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