Omikron-Variante auf dem Vormarsch

Corona-Ausbruch in Harpstedter Pflegeheim

Der ärztliche Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Leonhard Hamschmidt, rechnet mit vermehrten Virusinfektionen durch Omikron.
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Der ärztliche Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Leonhard Hamschmidt, rechnet mit vermehrten Virusinfektionen durch Omikron.

Wildeshausen – Im Landkreis Oldenburg ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus von Donnerstag über die Feiertage bis Montag um 66 gestiegen. Einen deutlichen Anstieg gab es in einem Pflegeheim in der Samtgemeinde Harpstedt.

Auf Nachfrage weist der ärztliche Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Leonhard Hamschmidt, jedoch darauf hin, dass die meisten Labore am 24. Dezember das letzte Mal Tests ausgewertet haben. Insofern ist damit zu rechnen, dass die Zahl der Neuinfektionen deutlich steigen wird, wenn alle Tests vorliegen. Voraussichtlich allerdings erst im neuen Jahr, da es über Silvester und Neujahre wieder keine Analyse gibt.

„Uns macht die Omikron-Variante immer mehr zu schaffen“, stellt Hamschmidt fest. Derzeit könne das Gesundheitsamt jedoch zumeist leichte Verläufe bestätigen. Das gilt auch für ein Pflegeheim in der Samtgemeinde Harpstedt. Dort wurden in der Nacht zu Heiligabend Ausbrüche registriert. Weil dann alle Beteiligten getestet wurden, gab es noch am 24. Dezember die Nachricht, dass viele Menschen infiziert sind. So lassen sich auch die 29 Neuinfektionen in der Samtgemeinde Harpstedt erklären. In Ganderkesee gab es 13 positive Tests, in Wildeshausen acht, in Hude sieben, in Wardenburg fünf, in Dötlingen drei und in Hatten einer.

Aktuell 15 Omikron-Fälle im Landkreis registriert

Laut Mitteilung der Kreisverwaltung gibt es derzeit 15 aktuelle Fälle mit nachgewiesener Omikron-Infektion, von denen noch elf als infiziert gelten. Derzeit gibt es 277 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen im Landkreis. In Quarantäne befinden sich 401 Menschen. Bestimmbare Cluster gibt es derzeit in der Lebensmittelindustrie (neun Fälle) und bei Infektionen, die mit Schulen/Kindertagesstätten in Verbindung stehen (41 Fälle). Hier wird allerdings ja auch bereits seit dem 23. Dezember nicht mehr getestet. Die übrigen Infektionen sind diffus verteilt.

Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 113,3 auf 100.000 Einwohner. In Harpstedt liegt sie jetzt bei 308,47, in Dötlingen bei 143,47, in Hude bei 130,35, in Ganderkesee bei 108,42, in Wardenburg bei 80,56, in Wildeshausen bei 79,49, in Hatten bei 70,65 und in Großenkneten bei 37,44. Auch sind die Werte wegen der Feiertage relativ niedrig.

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