Kandidat kann auf breite Unterstützung zählen / Dank an Landrat Harings

Christian Pundt will ins Kreishaus

Skizzierte seine Zukunftsthemen: Christian Pundt in Begleitung der Parteienvertreter vor dem Kreishaus.
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Skizzierte seine Zukunftsthemen: Christian Pundt in Begleitung der Parteienvertreter vor dem Kreishaus.

Wildeshausen – Mit dem Hatter Bürgermeister Christian Pundt gibt es einen ersten Kandidaten für die Wahl des Landrates des Landkreises Oldenburg am 12. September 2021. Wie berichtet, steht der derzeitige Amtsinhaber Carsten Harings nicht mehr für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung.

Pundts Kandidatur, die er am Donnerstag vor dem Kreishaus offiziell bekannt gab, waren wochenlange Abstimmungsgespräche vorausgegangen. „Es gab sogar schon erste Kontaktaufnahmen vor drei Jahren“, berichtete der 47-Jährige, der mit seiner Frau und zwei Söhnen in Sandhatten lebt. Der unabhängige parteilose Politiker kann auf die Unterstützung von SPD, Grünen, FDP, UWG und der Linkspartei bauen, bei denen die Findungsteams oder Parteimitglieder ein deutliches Votum abgegeben haben.

Pundt rechnet nicht unbedingt mit einem Gegenkandidaten, der jetzt nur noch von der CDU oder der AfD kommen könnte. Mit der AfD hat der 47-Jährige gar nicht gesprochen, von der CDU erhofft er sich eine Unterstützung.

Es muss keinen Wahlkrampf geben“

Deshalb freute sich Pundt auch darüber, dass die Hatter CDU mit dem Vorsitzenden Bernhard Collin und der Wildeshauser CDU-Vorsitzende Wolfgang Sasse am Donnerstag vor dem Kreishaus dabei waren, ohne dass sie den Kandidaten unterstützen.

„Es muss keinen Wahlkrampf geben“, betonte Pundt. Er halte sich für den geeigneten Kandidaten in „herausfordernden Zeiten“. In Hatten habe er alles erfüllt, was er vor der Wahl zugesagt habe. Die Gemeinde könne nur davon profitieren, wenn er Landrat werden würde.

„Miteinander mehr erreichen“

„Miteinander mehr erreichen“ ist ein Slogan von Pundt angesichts der breiten Unterstützung durch die Parteien. „Das ist ein tolles Signal für die Bürger, die heutzutage ein vernünftiges Krisenmanagement und Lösungen für zukünftige Herausforderungen suchen.“

Pundt betonte, dass der aktuelle Landrat ein „geordnetes Feld“ hinterlässt, „das nun weiter bestellt werden könnte“. Wichtige Themenfelder seiner Arbeit sollen die Ausweisung von Wohnraum, die Stärkung der heimischen Wirtschaft und eine sichere finanzielle Zukunft sein. Es müssten die Herausforderungen zum Klimaschutz geleistet werden. Zudem sei es wichtig, in herausragende Bildung zu investieren und die Digitalisierung als Dienstleistung zu etablieren. „Der ländliche Raum muss genauso attraktiv sein wie eine Stadt“, betonte Pundt.  dr

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