Christdemokratische Ratsmitglieder ziehen Bilanz und legen Ziele für die Zukunft fest/Für schnellen Endausbau von Straßen

CDU: Kein neues großes Projekt vor Feuerwehrhaus-Bau

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Die CDU setzt sich für eine schnelle Fertigstellung der Straßen in den neuen Baugebieten ein.

Wildeshausen - Der Neubau des Feuerwehrhauses und eine zügige Umsetzung der Straßenbaumaßnahmen in den neuen Baugebieten haben für die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wildeshausen oberste Priorität. Das wurde im Rahmen der Jahres-Klausurtagung deutlich, die die Christdemokraten am Wochenende absolvierten.

Angesichts der rasanten Entwicklung in den Baugebieten im Stadtwesten schlägt Bernhard Block vor, bauliche Maßnahmen, die erst für 2017 vorgesehen sind, bereits im kommenden Jahr zu verwirklichen. Das betrifft unter anderem den Endausbau von Straßen sowie die Installation von Straßenlaternen. Artur Gabriel bereiten die Verkehrsführung und -belastung Sorgen. Die Straßen seien nicht für die Zahl der Nutzer ausgelegt, so der Ratsherr.

Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sasse betonte, dass kein größeres Projekt in der Stadt angefasst werden solle, bevor das Feuerwehrhaus und die Außenanlagen realisiert seien. Das gelte auch für Neubau-Maßnahmen im Bereich des Schwimmbades.

Fachsprecher Günter Lübke informierte seine Fraktionskollegen über das gerade geänderte Schulgesetz und die Schülerzahlen in Wildeshausen. Zudem wünscht er sich eine Vermittlungsrolle des Kreises in der Auseinandersetzung zwischen Lehrern und Eltern am Wildeshauser Gymnasium. Christa Plate und Sasse sollten einen „Runden Tisch“ vorschlagen, um die Konflikte zu lösen. Sehr positiv bewerten die Christdemokraten die „erfolgreichen Maßnahmen“ im Bereich Stadtentwicklung. „Trotz erheblicher Verzögerungen konnte nun dem Rat das Einzelhandelsgutachten vorgestellt und beschlossen werden“, so Sasse. Daniela Baron habe das Stadtmarketing deutlich belebt und erfolgreich geordnet. Die Themen Industriegebiet-West, Breitbandversorgung und Wirtschaftsförderung sollen mit Experten wie Hans-Werner Aschoff besprochen werden.

Was den Themenkomplex Finanzplanung betrifft, waren sich die CDU-Ratsmitglieder einig: „Die Luft wird dünner, und es werden nicht mehr alle Wünsche erfüllt werden können“, heißt es in einer Stellungnahme. „Die Kostenstruktur im Bereich Schulsozialarbeit und Integration muss jährlich geprüft werden.“

dr

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