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CDW fragt kritisch nach Kosten für Projekte in der Innenstadt

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Von: Dierk Rohdenburg

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Aus dem Kinderspielplatz am Burgberg soll eine Outdoor-Sportfläche mit Naturtribünen werden.
Aus dem Kinderspielplatz am Burgberg soll eine Outdoor-Sportfläche mit Naturtribünen werden. © dr

Wildeshausen – Die Stadt Wildeshausen plant große Investitionen im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren“. Dafür stehen insgesamt 9,15 Millionen Euro zur Verfügung, von denen zwei Drittel als Zuschuss vom Land kommen. In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (Donnerstag, 18.15 Uhr, Rathaus Wildeshausen) sollen vier weitere Projekte im Rahmen des Programms vorgestellt werden.

Dabei geht es um ein Auditorium vor der Konzertmuschel, eine Outdoor-Spielfläche im Bereich des Kinderspielplatzes am Burgberg, eine Steganlage beim Kneippbecken sowie einen Auftaktplatz am Eingang der Burgwiese. Zur Kenntnis genommen wurden bislang ein Abenteuerspielplatz auf der Burgwiese, die Toilettenanlage auf der Burgwiese, die Umgestaltung des Parkplatzes Cornauer Tor sowie ein grünes Klassenzimmer am Wall in der Nähe der St.-Peter-Schule. Auch das Urgeschichtliche Zentrum soll aus dem Topf bezahlt werden und dürfte allein 4,5 Millionen Euro kosten.

Das ist auch der Grund, warum die CDW-Fraktion einen Bericht über den aktuellen Sachstand zum Projektplan und einen detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan sehen möchte. Die Politiker möchten von der Verwaltung erfahren, ob die im Finanzierungsplan berücksichtigen Fördermittel aus dem Städteförderprogramm auch zur Verfügung stehen, wenn die sanierte Feuerwache nicht für das Urgeschichtliche Zentrum genutzt, sondern einer anderen Nutzung zugeführt wird.

„Kosten und Finanzierungsplan im Auge behalten“

„Aus Sicht der CDW-Fraktion ist es notwendig, insbesondere den Kosten- und Finanzierungsplan im Auge zu behalten“, heißt es in einem Antrag. Die Entwicklung der Baupreise und die Baumaterialknappheit bereiteten erhebliche Sorgen. Zudem sei auch die Entwicklung der städtischen Einnahmen, insbesondere bedingt durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine/Energiekostenkrise, mehr als unsicher geworden. „Wir müssen auch in Wildeshausen den Gürtel enger schnallen und spätestens im Rahmen der Haushaltsberatungen genau wissen, welche Ausgaben auf uns zu kommen. Die Festlegung auf Prioritäten bei den städtischen Projekten wird wichtiger denn je“, so die CDW.

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