Zusammenarbeit im Wildeshauser Stadtrat

CDU und FDP bilden eine Gruppe

Vereinbarten die Zusammenarbeit in einer Gruppe: Niklas Behrens und Marko Bahr (beide FDP) sowie Wolfgang Sasse und Marcell Görke (beide CDU).
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Vereinbarten die Zusammenarbeit in einer Gruppe: Niklas Behrens und Marko Bahr (beide FDP) sowie Wolfgang Sasse und Marcell Görke (beide CDU).

Wildeshausen – Die Fraktionen von CDU und FDP im Wildeshauser Stadtrat haben am Dienstag einen Gruppenvertrag unterzeichnet, der die Zusammenarbeit beider Parteien bis zum Jahr 2026 vereinbart.

Als Gruppenvorsitzende fungieren der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sasse und der FDP-Fraktionsvorsitzende Marko Bahr. Vorangegangen waren nach Auskunft von Sasse Gespräche mit mehreren Stadtratsfraktionen.

Bei der Prüfung, wo Schnittmengen vorhanden sind, sahen FDP und CDU eigentlich gar keine wesentlichen Differenzen, sodass sie eine enge Zusammenarbeit vereinbarten.

„Ziel ist es, im Rat eine verlässliche, nachhaltige, zukunftsorientierte, klimafreundliche und bürgernahe Politik transparent und kreativ mitzugestalten“, so Sasse. „Als Teil einer starken Gruppe sehen wir grundsätzlich die beste Möglichkeit, unsere Ziele mit unseren neuen Kollegen zu erreichen“, ergänzte Bahr. Die neue Gruppe wird weitere Sitze in allen Fachausschüssen erhalten, was zulasten der Grünen/Linken-Gruppe geht.

Neue Mitglieder sollen von langjährigen Ratsmitgliedern angeleitet werden

„Damit können wir unsere neuen Mitglieder deutlich besser ausbilden“, erklärte Sasse. Erfahrene Kollegen könnten neu dazu gekommmene Ratsmitglieder in die Materie einführen. Zudem habe die Gruppe nun in allen Fachausschüssen kompetente Ansprechpartner. Mit dem Liberalen Niklas Behrens aus Düngstrup sei jetzt auch die Landgemeinde personell gut vertreten. „Ich möchte den Bauerschaften Gehör verschaffen“, betonte Behrens.

CDU-Vorsitzender Marcell Görke, der auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender ist, freute sich über ein „starkes Signal an die Wirtschaft“ von Christ- und Freidemokraten.

Bahr und Sasse betonten, dass sie auch als Gruppe nicht über eine Mehrheit im Stadtrat verfügen. Es sei weiterhin die konstruktive Diskussion mit den anderen demokratischen Fraktionen nötig, um Beschlüsse zu fassen.

Wichtig, so Bahr, sei es, dass alle Beteiligten voneinander lernen. Jeder könne sich nun auf seine Kernthemen konzentrieren. Die Besetzung der Fachausschüsse mit eigenen Mitgliedern legt die Gruppe am 14. Februar fest.  

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