Antrag gestellt

CDU: Wildeshauser Stadtentwicklung zusammen mit Bürgern entwickeln

Firma Grashorn in Wildeshausen: Hier kann zukünftig Wohnbebauung entstehen.
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Firma Grashorn in Wildeshausen: Hier kann zukünftig Wohnbebauung entstehen.

Wildeshausen – Die CDU-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat beantragt, für zwei besonders wichtige Bereiche Wildeshausens einen Ideenwettbewerb unter Einbeziehung der Eigentümer sowie der Bürger zu starten.

Dazu soll nach Meinung der Christdemokraten eine städtebauliche Betrachtung, Beratung sowie Ausschreibung im Fachausschuss erfolgen.

Konkret geht es um die Nachnutzung des Geländes der Diakonie Himmelsthür, das mittlerweile in privater Hand ist, und das Areal der Firma Grashorn, die voraussichtlich in das neue interkommunale Gewerbegebiet in Hockensberg zieht.

Hintergrund des Antrags ist, dass die Öffentlichkeit nach Einschätzung der CDU sehr unzufrieden mit der Vorgehensweise der Politik und Verwaltung mit der Nachnutzung der ehemaligen Polizei-Immobilien an der Herrlichkeit ist. „Das soll sich nicht wiederholen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sasse. Kritiker bemängelten, dass es offensichtlich keine Rolle spiele, was die Käufer der drei Bereiche mit diesen denkmalgeschützten Gebäuden machen möchten oder dürfen.

„Aus diesem Grund verweisen wir auf die Zuständigkeit des Wildeshauser Rates, der nicht nur das Planungsrecht, sondern auch eine Grundlage mit einem Flächennutzungsplan und Bebauungsplan vorgibt. Dass dies bisher nicht erfolgt ist, ist bedauerlich. Die Käufer müssen sich also im Nachgang mit dem Rat arrangieren“, stellen Sasse sowie die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ullrich Kramer sowie Marcell Görke fest. Nach Anfragen aus der Bevölkerung wolle die CDU informieren und die Eigentümer und Bürger bei einer möglichen Planung von größeren Objekten zeitnah beteiligen.

Wettbewerb für arealschonende Nutzung angeregt

Was das Gelände der Diakonie betrifft, kann sich die CDU-Fraktion einen Wettbewerb für eine arealschonende Nachnutzung mit den erhaltenswerten Gebäuden und Bäumen als ein in der Region einmaliges, herausragendes Quartier vorstellen. „Das Thema Gesundheit und Fürsorge wird auf dem Gelände schon ausgeübt“, heißt es. „Eine Wohnstätte für demente Menschen wäre unter anderem ein Beispiel. Eine reine Wohnbebauung ist nicht zielführend.“

Im von der Stadtverwaltung initiierten Konzept „Wildeshausen 2030“ steht für die Bargloyer Straße (Gelände Grashorn) unter anderem als Ziel, stadtnahes Wohnen für Jung und Alt unter Berücksichtigung von Integration und demografischem Wandel zu ermöglichen.

„Das nach der Verlegung des Betriebes nach Wildeshausen-Nord frei werdende, etwa 3,5 Hektar große Areal ist als ein besonderes innenstadtnahes Quartier interessant und entsprechend den aktuellen Vorgaben für den Klimaschutz unter der Einbeziehung von Fördermitteln zu planen und als Wettbewerb auszuschreiben“, regt die CDU an. Die Grundstücksbesitzer müssten sich bei den Planungen wiederfinden und beteiligt werden. Wie berichtet, hat die Firma Grashorn bereits einen Stadtplaner beauftragt, ein Konzept zu erstellen.

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