Projekt soll zunächst in der Öffentlichkeit diskutiert werden

CDU gegen schnelle Entscheidung zu UZW

Klärung erst nach der Kommunalwahl? Die CDU möchte die Frage der Nachnutzung des Feuerwehrhauses später beantworten.
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Klärung erst nach der Kommunalwahl? Die CDU möchte die Frage der Nachnutzung des Feuerwehrhauses später beantworten.

Wildeshausen – Wenn es nach dem Willen der CDU-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat geht, wird es am Mittwoch im Fachausschuss keine Entscheidung zur Realisierung des Urgeschichtlichen Zentrums (UZW) sowie für ein Betriebskonzept geben. Das teilten die Christdemokraten am Montagnachmittag in einem Statement mit.

Darin signalisiert die CDU-Fraktion zwar die Unterstützung für das Projekt, „so lange sich die Kosten für die Nutzung im vertretbaren Rahmen bewegen“. Allerdings, so der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sasse, müssten die Aufgaben sowie die Beteiligung der Stadt, das Betreibermodell und die Finanzierung in der breiten Öffentlichkeit und nicht nur von „wenigen Insidern“ diskutiert werden.

„Es gibt zahlreiche Bürger, die das Projekt wegen der unsicheren Finanzierung hinterfragen. Sind die Akzeptanz und die Finanzierung aller wichtigen Aufgaben gesichert, kann der Bürgermeister mit einer belastbaren Vorlage in die Beratung des im September neu gewählten Stadtrates gehen“, betont Sasse. Die CDU habe mehrfach im Rahmen der Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 21/22 auf die Prioritäten ihrer Politik hingewiesen. „Erst die Pflicht, dann die Kür!“, heißt es laut Sasse. Daher werde man dieses Thema im Ausschuss zunächst nicht unterstützen.

Zwischennutzung für Veranstaltungen oder Markthalle?

Die Christdemokraten verweisen darauf, dass die Stadt Wildeshausen erst in der vergangenen Woche Bürger und Investoren aufgefordert hatte, Ideen und Konzepte für den Bereich Herrlichkeit einzureichen. Beide Areale, also auch das Gebäude der ehemaligen Feuerwehr, könnten für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden.

Ergänzend habe die CDU einen Antrag mit diversen Vorschlägen für eine temporäre Nutzung des ehemaligen Feuerwehrhauses bis zu einer verbindlichen Planung für das UZW beantragt, so Sasse. „Möglichkeiten für Veranstaltungen, als Markthalle, Verkaufsstelle für Direkterzeuger oder wie zurzeit als Testzentrum, seien eine Aufgabe für das Stadtmarketing. Bis dahin werde die vorhandene Substanz für eine entsprechende Nutzung – also ohne hohe Kosten – sichergestellt.

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