Seit November mit Transporter

„Café Kinderwagen und Bobbycar“ fährt bei den Familien vor

Bei der Vorstellung des Projektes: Brigitte Oltmanns, Beate Pollak, Nicole Willmer, Martin Ahlrichs, Christian Wilmer und Wilhelm Schilling (v.l.).
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Bei der Vorstellung des Projektes: Brigitte Oltmanns, Beate Pollak, Nicole Willmer, Martin Ahlrichs, Christian Wilmer und Wilhelm Schilling (v.l.).

Landkreis – Das „Café Kinderwagen und Bobbycar“ fährt seit November mit einem eigenen Transporter durch den Landkreis Oldenburg und steuert mit vielen Spielgeräten, Tischen, Stühlen, Kaffee, Tee und Saft Orte an, die ein wenig abseits liegen und wo dennoch viele Kleinkinder wohnen.

Möglich ist diese aufsuchende Kinderarbeit mit Hebamme sowie Pädagoginnen durch Mittel des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“ der Bundesregierung für die „Frühen Hilfen“ des Landkreises sowie durch die finanzielle Unterstützung der Rena-Schilling-Stiftung aus Wildeshausen.

Jugendamtsleiter Martin Ahlrichs hatte im Sommer zusammen mit den Kolleginnen, unter anderem Koordinatorin Beate Pollak und Familienhebamme Brigitte Oltmanns, nach Wegen gesucht, Kinder dort zu erreichen, wo Eltern nicht in die seit vielen Jahren angebotenen Cafés Kinderwagen oder Bobbycar kommen. Genug Geld für Personal und Ausstattung war über die Programmmittel da, jedoch nicht für einen Transporter.

Stiftung gibt 7.000 Euro für den Transporter dazu

Da traf es sich gut, dass Wilhelm Schilling über die an seine verstorbene Frau erinnernde Stiftung 7.000 Euro zusagte. Mit während der Corona-Pandemie nicht abgeflossenen Haushaltsmitteln des Jugendamtes standen so 27.000 Euro zur Verfügung. Nicole und Christian Wilmer von der Firma „Go Gondzo“ in Wildeshausen fanden recht schnell ein geeignetes Fahrzeug in Garrel und sorgten dafür, dass es ohne Komplikationen zur Verfügung stand. So tourt das Mobil seit Anfang November jeweils zweiwöchentlich nach Ahlhorn, Wardenburg, Ganderkesee, Sandkrug, Huntlosen oder Dünsen. „Das Angebot wird schon im Winter sehr gut angenommen“, zeigte sich Ahlrichs begeistert. „Es bieten sich auf diesem Weg gute Kontaktmöglichkeiten und Gelegenheiten zum Austausch unter den Eltern.“ Zudem könnten Kinder im Alter bis zu drei Jahren miteinander spielen und so Sozialkompetenzen erlangen.

„Wir legen viel Wert darauf, dass das Jugendamt auch zu den Menschen kommt und ihnen hilft. Das ist ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit“, betonte Ahlrichs.

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