Verkehrsbetriebe Oldenburg-Land hat Anfangsschwierigkeiten in den Griff bekommen

Busflotte ist moderner und sauberer

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Haben den ÖPNV im Blick: Stefan Bendrien, Michael Groitzsch, Reiner Bick, Carsten Harings, Maik Ehlers und sowie Leo Wilmering. Dieser Bus hat übrigens auf bestimmten Strecken eine Echtzeitanzeige über Bildschirm.

Wildeshausen - Mit einem neuen und ganz modernen Gelenkbus gehen die Verkehrsbetriebe Oldenburg-Land (VOL) seit Donnerstag ergänzend zu einem weiteren großen Gelenkbus auf die Strecke des „Huntesprinters“ (Linie 270) zwischen Wildeshausen und Oldenburg.

Ein Zeichen dafür, dass die Firma Wilmering aus Vechta auf eine junge Flotte mit derzeit 27 Niederflurbussen von 52 Fahrzeugen im Öffentlichen Personennahverkehr und bei der Schülerbeförderung setzt.

Am Donnerstag zog Leo Wilmering zusammen mit seinem Mitarbeiter Michael Groitzsch, Landrat Carsten Harings und Schulamtsleiter Maik Ehlers sowie Stefan Bendrien und Reiner Bick vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) eine Bilanz der Umstellung der Verkehrsleistung seit dem 1. August.

„Wir hatten sehr umfangreiche Probleme“, gaben alle unumwunden zu, nachdem ganz offenbar viele Schüler nicht mehr den richtigen Bus fanden, weil dieser die Farbe oder den Fahrer gewechselt hatte. Zudem zeigte sich, dass einige Strecken nicht im vorgegebenen Fahrplan zu absolvieren waren und Anschlüsse nicht erreicht wurden.

Bessere Orientierung der Schüler

„ZVBN, Kreisverwaltung und VOL haben auf die anfänglichen, erheblichen Schwierigkeiten reagiert und geeignete Maßnahmen ergriffen, um eine bessere Orientierung der Schüler zu gewährleisten und dafür Sorge zu tragen, dass diese auf der Heimfahrt in den richtigen Fahrzeugen sitzen“, erklärte Harings. Zwischenzeitlich sei das Störungsaufkommen deutlich reduziert worden. Dennoch sei die Hotline weiter unter Tel. 04431/85294 oder per E-Mail an schuelerbefoerderung@oldenburg-kreis.de zu erreichen.

Die Beteiligten verwiesen darauf, dass das Linienbündel Oldenburg-West günstiger ausgeschrieben werden konnte und dennoch zehn Prozent mehr Leistung erreicht wird. Immerhin seien die Fahrzeuge moderner und abgasärmer. Angesichts von 1,6 Millionen Fahrplankilometern jährlich, so Ehlers, könne es immer mal wieder Probleme geben. Es würden 400 Fahrten täglich mit 8 000 Haltestellenabfahrten von 650 Haltestellen absolviert.

„Wir sind zufrieden mit dem Start“, so Wilmering. Nach acht bis zehn Tagen habe man viele Probleme beseitigen können. Dennoch sei man auch jetzt weiter bestrebt, optimale Lösungen zu finden. Dazu gehöre es auch, Linienverläufe anzupassen, um Verspätungen zu vermeiden. Derzeit seien zudem Verstärkerbusse unterwegs, um die Pünktlichkeit und Anschlussfahrten zu gewährleisten. dr

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