Buntes und ausgesprochen vielfältiges Programm beim Schützenverein

„Tag der Vereine“ lockt viele nach Altona

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Roger Knoblauch (r.) mit den Resten des Wels.

Altona - Mit böigem Wind kennen sich Segelflieger ja aus. Gestern mussten die Mitglieder des Luftfahrtvereins Wildeshausen-Ahlhorn im Rahmen des Tages der offenen Tür des Schützenvereins Altona aufpassen, dass ihr Pavillon nicht unkontrolliert abhob. Dort gab es einen „Tag der Vereine“, der trotz des wechselhaften Wetters gut besucht war.

„Wir haben einen tollen Zulauf der Vereine“, freute sich Schützenvereins-Vorsitzender Hans Mayer. Im kommenden Jahr solle der Tag noch ausgeweitet werden. Außerdem gebe es ein neues Transparent an der Altona-Kreuzung. Das alte hatte für einige Kritik gesorgt, weil darauf eine Schützin auf den Betrachter zu zielen schien.

Während sich viele Besucher beim Schützenverein über die verschiedenen Angebote informierten und unter Aufsicht die ersten Schüsse ausführten, informierten anderer Vereine im Außenbereich über ihre Aktivitäten.

Bei den Segelfliegern konnten Interessierte Schnupperflüge buchen oder mit ein wenig Losglück Gratis-Flüge gewinnen. Nebenan hatte der Fischereiverein seinen Pavillon aufgebaut. Die Mitglieder boten dort den vor wenigen Tagen in der Hunte gefangenen Wels an. Das Tier hatte die stolze Länge von 1,50 Meter und lag nun in kleine Teile zerlegt und geräuchert appetitlich angerichtet auf einem Tablett zum Verkauf. Wer skeptisch war, konnte zunächst einen kleinen Happen probieren.

„Der Erlös wird für einen guten Zweck verwendet“, so Jugendwart Roger Knoblauch. So solle am Burgbergsee ein Fischlehrpfad errichtet werden. Die Angler waren mit der Resonanz sehr zufrieden. „Viele nehmen auf dem Rückweg noch einen Aal mit“, freuten sie sich.

Ebenfalls gut verkauft wurden am Stand des DRK-Mehrgenerationenhauses Wildbratwürste. Die Rehe waren von der Leiterin der Einrichtung, Sandra Scholz, selbst geschossen worden und mundeten vielen Besuchern. Im Vereinsheim des SVA zeigte Scholz zudem, was sie im Rahmen des Projektes „Heimat Wald“ mit Kindern unternimmt.

Während beim Schützenverein Altona mit modernen Waffen gezielt wurde, zeigte der Verband für Waffentechnik und -geschichte Exponate unter dem Thema „Waffen der Common-

wealth-Staaten von 1865 bis 1945“. Zu sehen war unter anderem ein Snider-Gewehr mit Zentralfeuerzündung, in das Patronen mit Papierhülsen eingeführt wurden. Verwendet wurde das Gewehr Mitte des 19. Jahrhunderts mit Bajonett.

dr

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