Neustart kann nicht vor dem 25. April erfolgen

Bürgerbus weiter zum Stillstand verdammt

Steht weiter in der Garage: der Bürgerbus aus Wildeshausen.
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Steht weiter in der Garage: der Bürgerbus aus Wildeshausen.

Wildeshausen – Eigentlich gehört der Bürgerbus der Stadt Wildeshausen zum gewohnten Straßenbild. Doch wegen der Corona-Pandemie steht er weiter in der Garage. „Die derzeitige Corona-Situation und der Wiederanstieg der Infektionszahlen zwingen uns dazu, den Betrieb weiterhin einzustellen“, so Jochen Hoppe, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins. „Aufgrund der Entscheidungen der Bundesregierung wird der Bürgerbus seinen Betrieb frühestens am 25. April wieder aufnehmen können.“

Um die Infektionsgefahr der Fahrgäste in dem achtsitzigen Bus zu minimieren, wurden vor Kurzem in beide Fahrzeuge UV-C Luftfilter eingebaut. Diese nutzen die keimtötende Wirkung von kurzwelligem, ultravioletten Licht, die nach Auskunft des Herstellers mehr als 95 Prozent aller in der Luft vorhandenen Viren „abtötet“. Die Filter wurden vom Land Niedersachsen beschafft und finanziert.

Regelmäßige Desinfektion geplant

Das derzeitige Hygienekonzept für den Bürgerbus sieht vor, dass alle Fahrgäste eine FFP2-Maske tragen müssen. Der Verein wird außerdem noch Desinfektionsmittelspender in die Busse einbauen, damit sich die Fahrgäste beim Einstieg in den Bus die Hände desinfizieren können. Außerdem werden alle Bereiche und Gegenstände, mit denen die Fahrgäste in Berührung kommen, einmal stündlich am Bahnhof und am Ende jeden Tages in der Garage, durch den Fahrer desinfiziert. Jeden Sonnabend erfolgt zudem eine komplette Autoreinigung durch die freiwilligen Vereinsmitglieder.

Neue Haltestelle mit dem Fahrplanwechsel

Wie viele Fahrgäste beim Betriebsstart wieder mitfahren können, hängt von den künftigen Verordnungen ab. „Falls die Abstandsregeln verschärft bleiben, wird eventuell wieder nur jeder zweite Platz im Bus freigegeben“, so Hoppe. Mit dem Fahrplanwechsel im Juni soll es dann auch eine neue Haltestelle „Geesthöfe“ geben, die dann die bisherige Haltestelle „Raiffeisenstraße“ ersetzt.

Der überwiegende Teil der Fahrgäste gehört zur älteren Generation und damit zu der Gruppe, die bald geimpft sein sollte. „Wir alle hoffen und wünschen uns, dass dann vielleicht endlich wieder ein normaler Fahrbetrieb möglich ist“, sagt Hoppe.

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