Bürger- und Geschichtsverein stellt Jahresschrift vor/Vier Geschichten

„Sei bereit, der Herr kommt stündlich!“

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Gemeinsam mit Hermann Debbeler (vorne Mitte) präsentierten die Vorstandsmitglieder die Jahresschrift.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Das Warten hat ein Ende – druckfrisch liegt die neue Jahresschrift des Bürger- und Geschichtsvereins (BGV) Wildeshausen vor. In einer Auflage von 1000 Stück bieten die „Wildeshauser Schriften für Heimat, Geschichte und Kultur“ auf 88 Seiten vier überaus interessante Themen. Unter anderem geht es um frühere Berufe.

Zu haben ist das Hochglanz- Heft für zehn Euro im BGV-Büro sowie in den Wildeshauser Buchhandlungen. Gestern stellten einige der Vorstandsmitglieder die Jahresschrift vor. Und alle waren sich sicher, dass die Themenauswahl einmal mehr auf große Resonanz stoßen werde.

„Ich freue mich, dass wir unser Heft wieder kurz vor Weihnachten fertigstellen konnten, damit es in vielen Familien unter dem Weihnachtsbaum liegen kann“, betonte der Vorsitzende Bernd Oeljeschläger. Die Erfahrung zeige, dass bis zum Fest meistens schon die Hälfte der Auflage verkauft sei. Begrüßen konnte der Vorsitzende auch Hermann Debbeler: „Ich bin froh, dass wir einen Protagonisten am Tisch haben. Denn Cornelia Harms hat unter dem Titel ,Sei bereit, der Herr kommt stündlich!‘ eine interessante Geschichte über die Spedition und das Bestattungsinstitut Debbeler geschrieben.“

Überaus erfreut zeigte sich Debbeler darüber: „Das ist ja wirklich richtig gut geworden. Und die Überschrift erst, diesen Spruch habe ich damals immer wieder benutzt.“

Laut Oeljeschläger ist diese Geschichte erneut ein Beweis dafür, dass aus guter Zusammenarbeit auch Gutes entstehen könne: „Cornelia Harms und Eva-Maria Ameskamp haben sich damit wirklich wieder sehr große Mühe gegeben. Ebenso wie die anderen Autoren, die mit ihren Geschichten unser Heft interessant gemacht haben.“

Während Peter Heinken unter dem Titel „Könnte dem Durcheinander nicht Einhalt geboten werden?“ über Wildeshauser Feldpostbriefe aus den Jahren 1914 bis 1918 geschrieben hat, beschäftigt sich die Geschichte des Vorsitzenden mit altem Handwerk in Wildeshausen – vom Schmied bis zum Lohgerber. Karsten Grashorn hat sich mit dem Thema „Neubeginn – 1945 in der Region“ beschäftigt und geht auf viele interessante Dinge ein. Von Christian Hannig kommt der Beitrag „Die Sprache der Steine – stumme Zeugen aus der Geschichte der Geest.“

„Zum ersten Mal haben wir das Heft, bei dem es sich um 13. Jahresschrift handelt, mit Bordmitteln erstellt. Für das neue Layout hat Ulrike Berg gesorgt, die mit Grafikprogrammen bestens umgehen kann“, betonte Oeljeschläger. Marianne Steinkamp wies darauf hin, dass der Verein dankbar dafür sei, wenn Anregungen der Bürger für Themen kämen.

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