Sat.1 meldet sich bei Michael Haake

Brief zu Ausbau der A1 soll zum Minister

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Der Unfall mít einem Güllelastzug sorgte in der vergangenen Woche für eine Vollsperrung der A 1.

Wildeshausen - Der an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil adressierte Brief des Wildeshausers Michael Haake, indem dieser einen sechspurigen Ausbau der A 1 zwischen Ahlhorn und Wildeshausen anregt (wir berichteten), wurde an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zur Prüfung weitergereicht. Das teilte das Büro des Ministerpräsidenten mit. Gleichzeitig hat sich der Sender Sat. mit dem Format „Akte“ gemeldet und möchte sich des Themas annehmen.

„Es gab wirklich eine große Resonanz auf die Veröffentlichung“, so Haake. Insbesondere über das Netzwerk Facebook sei er von vielen Bürgern angeschrieben worden. „Es hat sich beispielsweise ein Handwerker gemeldet, der derzeit gar keine Aufträge in Richtung Bremen mehr annimmt, weil die Autobahn so oft wegen Unfällen gesperrt werden muss.“

Haake fragte in seinem Brief an Weil mit Bezug auf die Staus auf der Strecke zwischen Wildehausen-West und Groß Ippener in den vergangenen Monaten: „Wann wird dieser gefährliche Abschnitt endlich beseitigt? Zwischen Osnabrück und Bremen ist die A1 mittlerweile fast vollständig auf sechs Fahrspuren ausgebaut. Nur zwischen dem Autobahndreieck Ahlhorner Heide und dem Autobahndreieck Delmenhorst ist die Fahrbahn nur vierspurig.“ 

Er fährt vorwurfsvoll fort: „Wo wir doch so hervorragende Politiker in Brüssel haben – wieso gibt es keine Verordnung, dass Transporter für den gewerblichen Verkehr mit einem digitalen Fahrtenschreiber ausgestattet sein müssen? Diese Märchenbücher sind überhaupt nicht zu kontrollieren, und die meist ausländischen Fahrer knechten für einen Hungerlohn und völlig übermüdet über unsere Autobahnen.“

„Leider ist es dem Ministerpräsidenten nicht möglich, bei der Vielzahl der ihn erreichenden Eingaben in allen Fällen persönlich zu antworten“, heißt es in der Antwort aus Weils Büro. Nun hofft Haake, dass man sich im Verkehrsministerium sehr ernsthaft mit seinem Anliegen befasst. „Ich werde darüber berichten“, kündigte er an.

dr

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