Nach Verwarnung gleich wieder erwischt

19-jähriger Autofahrer kann nicht vom Handy lassen

Auch Heiligabend im Einsatz: Die Polizei zog berauschte Fahrer aus dem Verkehr. 
Symbolfoto: dpa
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Auch Heiligabend und Weihnachtenim Einsatz: Die Polizei zog berauschte Fahrer aus dem Verkehr. Symbolfoto: dpa

Landkreis – Nichts dazugelernt: Polizeibeamte kontrollierten am ersten Weihnachtstag einen 19-jährigen Delmenhorster Autofahrer, da er während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzt hatte. Nach dem Ende der Kontrolle setzte der 19-Jährige seine Fahrt fort. Dabei konnten die Beamten erkennen, dass er sofort wieder sein Mobiltelefon während der Fahrt benutzte. Gegen den Fahrer wurden zwei Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihn erwarten empfindliche Bußgelder.

Weitere Meldungen:

So sicher wie die Bescherung am Heiligabend ist, dass mindestens ein Adventskranz in Brand gerät. So auch am 24. Dezember um 18 Uhr an der Holunderstraße in Bookholzberg (Gemeinde Ganderkesee). Dort war ein an der Decke angebrachter Kranz zu Boden gefallen und hatte Feuer gefangen. Die Flammen konnten durch die anwesenden Bewohner vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Diese musste im Anschluss nur noch die Wohnung lüften.

Berauscht zur Bescherung hieß es dafür zweimal auf den Autobahnen der Region. Am Donnerstag wurde der Autobahnpolizei Ahlhorn gegen 14 Uhr ein Auto auf der Autobahn 1 gemeldet, das in auffälliger Fahrweise in Richtung Hamburg unterwegs war.

Ein Zeuge meldete, dass der Wagen zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-West und Groß Ippener in deutlichen Schlangenlinien gefahren wurde, so dass das Auto mehrfach drohte, von der Fahrbahn abzukommen.

Beamten der Autobahnpolizei Ahlhorn gelang es, den Wagen kurz vor der Wohnanschrift des Fahrers zu stoppen. Hierbei handelte es sich um einen 54-jährigen Mann aus Delmenhorst.

Stark alkoholisiert

Bei der Kontrolle machte er einen stark alkoholisierten Eindruck auf die Beamten. Ein freiwillig durchgeführter Test ergab einen Atemalkoholwert von 1,88 Promille.

Dem Mann musste eine Blutprobe entnommen werden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg beantragte die Beschlagnahme seines Führerscheins, die durch einen Richter des zuständigen richterlichen Bereitschaftsdienstes angeordnet wurde.

Berauscht von der Fahrbahn abgekommen

Um 17.35 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 29, Anschlussstelle Wardenburg, gerufen. Bei der Ankunft am Unfallort stellten die Beamten fest, dass ein Auto in der Bepflanzung des Sichtdreiecks der Anschlussstelle Wardenburg in Fahrtrichtung Ahlhorner Dreieck stand.

Der Fahrer, ein 33-jähriger Mann aus Großenkneten, gab an, beim Verlassen der Autobahn von der Bremse abgerutscht und so in der Kurvenfahrt der Ausfahrt mit dem Auto von der Fahrbahn abgekommen zu sein. Hierbei überfuhr er einen Leitpfosten und kollidierte mit mehreren Bäumen sowie Sträuchern.

Fahrzeug abgeschleppt

Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich allerdings Hinweise auf eine mögliche Drogenbeeinflussung des Fahrers. Ein Schnelltest reagierte positiv auf THC. In diesem Zusammenhang räumte er den Konsum von Marihuana ein.

Ihm musste daraufhin eine Blutprobe entnommen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Aufgrund eines starken Frontschadens war der Pkw nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Schaden wurde auf etwa 8 000 Euro geschätzt. Die Höhe des verursachten Schadens im Sichtdreieck ist derzeit unbekannt.

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