Feuerwehren hatten am Wochenende einiges zu tun

Brand im Auto, Steckdosen fliegen aus der Wand

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Die Feuerwehren mussten an einigen Stellen im Landkreis aktiv werden.

Wildeshausen/Sandkrug – „Fahrzeugbrand klein“ lautete die Alarmierung für den ersten Zug der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen um 1.09 Uhr in der Nacht zu Sonntag. Nach Angaben der Großleitstelle sollte an der Bahnhofstraße ein Auto brennen. Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, fanden sie ein Fahrzeug vor, das innen verqualmt war. Die Feuerwehr öffnete das Auto und entdeckte einen Schwelbrand auf der Rücksitzbank. Dieser konnte schnell gelöscht werden. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Polizei.

Bereits am Freitag um 18.01 Uhr waren die ehrenamtlichen Retter zur Uhlandstraße in Wildeshausen gerufen worden, weil in einem Einfamilienhaus ein Rauchwarnmelder piepte. Nachbarn hatten daraufhin die Feuerwehr gerufen, die das Gebäude kontrollierte, aber keinen Grund für den Alarm fand.

Die Feuerwehrkollegen aus Dötlingen sowie Sandkrug hatten indes mit den Folgen eines Gewitters zu tun, das am Samstagabend über den Landkreis Oldenburg hinwegzog. Die Ortsfeuerwehr Dötlingen wurde um 18.11 Uhr zum Narzissenweg in Aschenstedt gerufen. Dort sollte nach einem Blitzeinschlag in ein Wohnhaus Brandgeruch wahrzunehmen sein. „Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich diese Lage“, so Pressesprecher Jannis Wilgen. „An der Giebelseite einer Doppelhaushälfte hatte augenscheinlich der Blitz in die Firstpfannen eingeschlagen, offenes Feuer oder Rauch waren jedoch von außen nicht zu erkennen.“ Ein Trupp unter Atemschutz wurde ins Innere des Gebäudes entsandt, um insbesondere den Dachboden mithilfe einer Wärmebildkamera zu kontrollieren. Abgesehen von mehreren durchgebrannten Elektrogeräten wurden dabei aber keine weiteren Feststellungen gemacht.

In ein Haus an der Körnerstraße in Sandkrug war ebenfalls ein Blitz eingeschlagen. Vom Schornstein platzten Schieferplatten ab, ein Satellitenkabel schmorte durch, und mehrere Steckdosen flogen aus den Wänden heraus. Vor Ort konnte jedoch kein Rauch oder offenes Feuer festgestellt werden. Zusammen mit einem Mitarbeiter der EWE wurden das gesamte Haus und besonders die Elektrik nach einem versteckten Brand untersucht. Auch eine Wärmebildkamera kam dabei zum Einsatz. Es wurde jedoch kein Brand entdeckt.

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