Blitz-Umfrage: Wie gehen die Menschen mit der Hitze um/„Viel trinken“

„Das Schönste an der Sonne ist für mich der Schatten“

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Torsten Koschnitzke empfiehlt, viel zu trinken.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. „Die Sonne schien ihm aufs Gehirn, da nahm er seinen Sonnenschirm“, heißt es in einer Geschichte im „Struwwelpeter“-Buch. Aber eben dieser Schirm spielt derzeit auch in unseren Regionen eine große Rolle – die enorme Hitze macht vielen Menschen zu schaffen. Wir haben einige Wildeshauser befragt, wie sie damit umgehen.

„Das Wichtigste überhaupt ist, dass wir sehr viel trinken, Flüssigkeit ist bei dieser Gluthitze überaus wichtig. Ich trinke mindestens drei Liter Wasser pro Tag“, betonte Torsten Koschnitzke. Wichtig sei, dass kein Alkohol getrunken werde: „Natürlich suche ich stets den Schatten, denn in der Sonne ist es nicht auszuhalten. Ich kann nur jedem raten, ebenso zu verfahren und auf anstrengende Tätigkeiten in den heißen Stunden zu verzichten.“

Um den Garten weiterhin genießen zu können, wässere er den Rasen fast täglich: „Heute Nacht habe ich mich natürlich geärgert, als es anfing zu regnen, wo ich doch gestern noch kräftig gewässert hatte.“

Unternehmer Stefan Iken legt sehr großen Wert darauf, dass seine Büros und auch die Wohnung angenehm kühl bleiben: „Ich gehe um 5 Uhr in die Firma, um die Büros zu lüften. Eine Klimaanlage haben wir nicht, aber mit dem richtigen Lüften zur richtigen Zeit kann für eine angenehme Raumtemperatur gesorgt werden. Ab 9 Uhr bleiben die Fenster dann dicht.“ Das viele Trinken sei selbstverständlich: „Das predige ich auch meinen Kindern immer wieder.“

Für Michael Witten ist das schönste an der Sonne der Schatten: „Ich war stets ein Sonnenanbeter, die Hitze macht mir nicht viel aus. Aber jetzt bin ich Hautkrebs-Patient und musste mich umstellen, obwohl er schon am Abklingen ist, weil er frühzeitig erkannt wurde.“ Oberstes Gebot sei Sonnenschutz „50plus“: „Den muss ich ständig auftragen, sonst geht gar nichts. Darum meide ich auch die direkte Sonneneinstrahlung.“ Aber seinen Sport lasse er sich nicht nehmen: „Wir schwimmen jeden morgen 1000 Meter. Auf meine regelmäßigen Radtouren verzichte ich bei diesem Wetter allerdings.“

Für Swetlana Gessel ist die Flüssigkeitsaufnahme ebenfalls oberstes Gebot: „Ich finde es zwar gut, wenn es warm ist, aber zu heiß ist nicht mehr schön. Auch wenn ich mich gerne sportlich betätige, so fällt das bei dieser Hitze aus.“ Auch halte sie sich nicht sehr lange in der Hitze auf: „Wichtig ist es, dass es in der Wohnung angenehm ist. Darum wird grundsätzlich nur am Abend gelüftet, wenn es kühler ist.“

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