Rat beschließt Bebauungsplan am Westring 

Bio-Supermarkt darf jetzt gebaut werden

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Hier ist viel Platz für einen neuen Bio-Supermarkt.

Wildeshausen - Mit rund einem Jahr Verzögerung darf nun der Bio-Supermarkt an der Bargloyer Straße und dem Westring in Wildeshausen gebaut werden. Es gab jetzt endgültig grünes Licht für das Projekt auf einer brachliegenden Fläche direkt neben dem Getränkemarkt und einen Tierbedarfsladen.

Die Aufstellung des Bebauungsplanes hatte sich verzögert, weil der Einzelhandel auf der nun ehemaligen Gewerbefläche nicht mit den Regelungen im neuen Landesraumordnungsprogramm vereinbar war. Nach intensiven Gesprächen mit dem Planer sowie dem Landkreis Oldenburg sowie der Industrie- und Handelskammer wird der Bereich nun als „Privilegierter Nahversorgungsstandort“ ohne Aufenthaltsqualität ausgewiesen. Somit sind an der Stelle Cafés ausgeschlossen, die beispielsweise der Innenstadt schaden könnten.

Abstimmung nicht einstimmig

Die Abstimmung fiel am Donnerstagabend während der Ratssitzung nicht einstimmig aus, obwohl der Bio-Supermarkt grundsätzlich von allen Parteien unterstützt wird. Heiner Spille (UWG) merkte an, dass sich seine Gruppe in einem Zwiespalt befindet. Die Klarstellung und den vorhabenbezogenen Bebauungsplan wolle man deshalb ablehnen, weil an der Stelle grundsätzlich auch ein anderer Supermarkt möglich wäre, sollte der Bio-Markt irgendwann nicht mehr existieren. Der Bebauungsplan sieht nur die Bezeichnung für Lebensmitteleinzelhandel vor und unterscheidet nicht nach konventionellen oder biologischen Produkten. „Da wäre also auch ein kleiner Aldi möglich“, betonte UWG-Ratsherr Rainer Kolloge. Festgelegt wurde mit dem Bebauungsplan auch eine Nachpflanzverpflichtung zum Pflanzgebot. 

dr

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