„Bin jetzt mein eigener Chef“

Stefan Thuns übernimmt die „Brasserie“ von Thorsten Bruns

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Stefan Thuns ist jetzt sein eigener Chef.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Bemerkt hat es wohl niemand so richtig, denn es blieb alles beim Alten: Am 1. Januar hat Stefan Thuns, langjähriger Betriebsleiter der „Brasserie“ in der Kreisstadt, das Lokal von Thorsten Bruns übernommen. „Ich bin als Pächter damit nun mein eigener Chef“, so Thuns auf Nachfrage.

Normalerweise, habe sich der 44-Jährige vor einigen Jahren einmal gesagt, wolle er nie mehr verantwortliche Jobs übernehmen. „Aber das kam schon völlig anders, als mich Thorsten seinerzeit als Betriebsleiter eingestellt hat“, erzählt der gelernte Koch, der schon seit vielen Jahren für die „Brasse“ lebt.

Seinen Gästen verspricht er, dass sich mit der Zeit schon so einiges ändern wird: „Unter anderem will ich das Getränke- und Speisensortiment verändern, es muss zeitgerechter gestaltet werden, um den Gästen Abwechslung zu bieten.“ Er denke dabei unter anderem daran, einige Trend-Getränke auf die Karte zu nehmen.

„Wenn auch keine großen Umbauten am Lokal vorgenommen werden, so laufen derzeit Gespräche mit dem Verpächter darüber, die Toilettenanlagen zu verbessern oder zu erneuern. Das ist dringend nötig und muss daher schnell in Angriff genommen werden“, betont Thuns. Ansonsten sei jedoch alles okay.

Besucher sollen sich wohlfühlen

„Mir ist es überaus wichtig, dass sich die Besucher wohlfühlen. Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt, dass es sich lohnt, in einem Betrieb mit vielen Stammgästen tätig zu sein. Daher ist mir die Entscheidung, die ,Brasserie‘ zu pachten, auch nicht schwergefallen. Ich freue mich schon auf die kommenden Jahre“, erzählt Thuns.

Den Beruf des Kochs hat der 44-Jährige von 1990 bis 1993 im Hotel „Gut Altona“ in der Gemeinde Dötlingen erlernt. Es folgte eine Zeit im „Kayserhaus“ in Wildeshausen, ehe es für ein Jahr zur Bundeswehr ging. „Auch dort bin ich natürlich als Koch tätig gewesen“, so Thuns. Nach der Bundeswehrzeit fand er erneut eine Anstellung im Hotel „Gut Altona“. Als am 15. Mai 1995 die „Brasserie“ eröffnet wurde, wechselte Thuns seinen Arbeitsplatz und war bis 2004 in dem Lokal als Koch aktiv.

Dann verschlug es ihn bis 2008 in die Küche der Arena auf Schalke in Gelsenkirchen. „Auch das waren wirklich ein paar schöne Jahre, die mir sehr viel gebracht haben. Rudi Assauer war damals mein Chef“, so Thuns. Wieder in Wildeshausen, bekam er von Bruns das Angebot, als Betriebsleiter in der „Brasserie“ einzusteigen. „Natürlich habe ich das sehr gerne angenommen.“

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