Wildeshauser Sozialdemokraten legen umfangreiches Wahlprogramm vor

Bildung, Bäume und Barrierefreiheit

Stellten das SPD-Programm vor: Antonia Klein, Thomas Harms, Stephan Dieckmann, Woldemar Schilberg und Evelyn Goosmann (v.l.).
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Stellten das SPD-Programm vor: Antonia Klein, Thomas Harms, Stephan Dieckmann, Woldemar Schilberg und Evelyn Goosmann (v.l.).

Wildeshausen – Die SPD in Wildeshausen hat am Mittwochabend ein umfangreiches, 16 Seiten starkes, Wahlprogramm vorgelegt, das von allen 20 Kandidaten für die Stadtratswahl am 12. September erarbeitet und verabschiedet wurde. Ziel ist es, ein möglichst großes Themenfeld abzudecken, und Ortsvereinsvorsitzender Thomas Harms ist sich sicher: „Wenn wir viele unserer Punkte realisieren können, dann wird sich das Leben in Wildeshausen sichtbar verändern.“

Zu den Ideen, die die neue Wahrnehmung der Kreisstadt prägen dürften, gehören unter anderem das Ziel, die Außenstelle einer Universität nach Wildeshausen zu holen, die Innenstadt sonntags sowie an Feiertagen in bestimmten Bereichen autofrei zu halten, Alternativen zum Individualverkehr zu entwickeln, eine Wildeshausen-App zu schaffen sowie ein 100-Bäume-Programm, in dem Potenzialflächen identifiziert werden, um dort Bäume zu pflanzen und zu schützen.

Die Sozialdemokraten um den Fraktionsvorsitzenden Stephan Dieckmann, Ex-Fraktionsvorsitzender Evelyn Goosmann, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Woldemar Schilberg sowie der neuen Kandidatin Antonia Klein wollen es schaffen, erstmals in ihrer Geschichte in Wildeshausen aus eigener Kraft die stärkste Fraktion im Stadtrat zu stellen. Derzeit gibt es neun Ratsmitglieder, stärkste Fraktion ist die SPD aber nur, weil sechs Christdemokraten die CDW gegründet hatten.

Online-Initiative für die Wildeshauser Innenstadt

Im Wahlprogramm stehen bekannte Forderungen wie die schnellstmögliche Sanierung der Hauptschule, die Sicherstellung der Krippenplätze für alle Kinder bis zum dritten Lebensjahr und das Ziel, die Digitalisierung an Wildeshauser Schulen voranzutreiben. Neu aber ist die Initiative, ein digitales Update für die Wildeshauser Innenstadt mit der „Online-City Wildeshausen“ zu schaffen. Auf der App dürfen sich Betriebe präsentieren. Die Innenstadt soll zudem über Events, die Digitalisierung von Betrieben, die Ansiedlung von jungen Gründern und eine größere Barrierefreiheit belebt werden. Dazu soll es endlich auch das kostenlose WLAN-Netz geben.

Ganz oben auf der Agenda der Sozialdemokraten steht der Wunsch, das Freibad mit Mitteln des Bundes zu sanieren. Die SPD möchte eine neue Mehrzweckhalle errichten, die den heutigen Anforderungen für Großveranstaltungen gerecht wird. Ziel ist es, in Zukunft alle Fachausschuss- und Ratssitzungen live im Internet zu übertragen.

Ein weiteres Anliegen ist die Einführung der Grundsteuer C, die Grundstückseigentümer belastet, die bauen könnten, es aber aus spekulativen Gründen nicht tun. Wer das komplette SPD-Programm lesen möchte, kann das ab Sonnabend im Internet unter www.spd-wildeshausen.de.  

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