Realschüler legen freiwillig zusätzliche Englisch-Prüfung ab

„Better safe than sorry“

Keine Chance, abzuschreiben: Die Tische bei der Englisch-Prüfung standen aus Hygienegründen weit auseinander.
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Keine Chance, abzuschreiben: Die Tische bei der Englisch-Prüfung standen aus Hygienegründen weit auseinander.

Wildeshausen – 30 Wildeshauser Realschüler, und damit so viele wie seit Langem nicht mehr, haben vor Kurzem an der Cambridge-Prüfung teilgenommen und ihre Englischkenntnisse testen lassen. Frei nach dem Motto „Better safe than sorry“ trugen die Jugendlichen dabei Masken und nahmen in der Mensa und einem großen Unterrichtsraum an dem Test teil.

Neben den Abschlussschülern waren auch zwei Neuntklässlerinnen dabei, die aufgrund ihrer herausragenden Leistungen im Fach Englisch mitmachen durften, heißt es in einer Mitteilung der Realschule.

Diese bietet die Prüfung für das weltweit anerkannte Sprachzertifikat schon länger an. Ermittelt werden dabei die Kenntnisse im Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen. Nachgewiesen werden soll beim Preliminary English Test (PET) das Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Rektor Jan Pössel freut sich, dass es nach leicht rückläufigen Zahlen in den vergangenen drei Jahren jetzt einen Sprung bei den Teilnehmern gab. „Insgesamt zeigt dies, dass wir den richtigen Weg im Fremdsprachenbereich eingeschlagen haben sowie dass es sich unter den Schülern und deren Eltern herumgesprochen hat, dass die PET Prüfung eine lohnenswerte Zusatzqualifikation ist, mit der die Schüler gleichzeitig auch intensiv für die verpflichtende Abschlussprüfung im Fach Englisch üben.“

Einige Monate vorbereitet

Seit Beginn dieses Schuljahres konnten sich die PET-Prüflinge im Rahmen des Ganztagsunterrichts montags in der siebten und achten Stunde unter der Anleitung von Lehrer Ralf Finken und Pössel vorbereiten. Sicherlich ist auch die eine oder andere Stunde zu Hause „gebüffelt“ worden, heißt es in der Mitteilung der Realschule. In diesem Jahr sei die Eigenverantwortung aufgrund des Wechselunterrichts und der Reduzierung des Ganztagsangebots deutlich höher gewesen. „Auch im Homeoffice lassen sich zumindest die Kompetenzen Hör- und Leseverstehen sowie Schreiben gut trainieren, lediglich beim Sprechen ist es etwas schwieriger. Dies haben wir dann in den letzten Übungsstunden vor der Prüfung, zu denen die Schüler freiwillig erscheinen durften, verstärkt geübt“, so Pössel.

Jetzt hoffen natürlich alle Beteiligten auf möglichst viele bestandene Tests und auch auf gute Ergebnisse. Die gibt es dann allerdings erst in rund acht Wochen, denn die Prüfungen werden zentral in Cambridge ausgewertet. Bis dahin heißt es, sich in Geduld zu üben.

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