Frau gibt sich als Pflegekraft der Stadt aus

Betrügerin stiehlt 3 000 Euro aus Schlafzimmer

Diebstahl aus der eigenen Wohnung: Betrüger denken sich immer neue Geschichten aus, um an Geld zu kommen..
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Diebstahl aus der eigenen Wohnung: Betrüger denken sich immer neue Geschichten aus, um an Geld zu kommen..
  • Dierk Rohdenburg
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Delmenhorst – Vorsicht vor Betrügern: Eine unbekannte Täterin hat sich nach Angaben der Polizei bereits am 8. Juli unter dem Vorwand, eine Pflegekraft zu sein, Zugang in die Wohnung einer 85-Jährigen in Delmenhorst verschafft, wo sie schließlich 3 000 Euro entwenden konnte.

Laut Polizeibericht klingelte die junge Frau gegen 14.15 Uhr an der Haustür der 85-Jährigen an der Westfalenstraße und verwickelte die Dame in ein Gespräch, das auf aramäisch geführt wurde.

Die Frau gab sich als Mitarbeiterin der Stadt Delmenhorst aus und erklärte, dass diese aufgrund der Corona-Pandemie Pflegekräfte für Senioren stellen würde. Die Frau bot unter anderem Putz- und Aufräumdienste an.

Betrügerin ins Schlafzimmer gelassen

Die 85-Jährige bat die Frau schließlich in ihre Wohnung und ließ sie alleine in ihrem Schlafzimmer. Dort konnte die Täterin 3 000 Euro aus dem Portemonnaie der Geschädigten entwenden.

Die Frau wurde wie folgt beschrieben: 25 bis 30 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß, schlanke bis stämmige Statur, dunkelbraune/schwarze Haare zum Zopf gebunden, längliche, gerade Nase, langes Gesicht, braune Augen sowie bekleidet mit weißen Sneakern mit türkisen/grünen Streifen.

Polizei: Keine Fremden in die Wohnung lassen

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die entweder ebenfalls von der Frau angesprochen wurden oder weitere Angaben machen können. Hinweise nimmt die Polizei Delmenhorst unter der Telefonnummer 04221/15590 entgegen.

Aus diesem Anlass warnt die Polizei vor derartigen Angeboten und weist darauf hin, dass es sich um Betrüger handelt, die es nur auf Bargeld und Wertgegenstände abgesehen haben. „Lassen Sie keine unberechtigten oder fremden Personen in ihre Wohnung und verständigen Sie im Zweifelsfall die Polizei“, heißt es von der Pressestelle.

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