Vorbereitung der Firmung kommt auf eine Homepage

Firmlinge besuchen die Wildeshauser Zeitung

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Die erste Gruppe der „Homepage-Firmlinge“ hat am Montagabend einen Blick ins Druckereimuseum gewagt.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Eine kurze „Zeitreise“ in die Vergangenheit des Zeitungsmachens stand dieser Tage für rund 20 Firmlinge an, die am 3. März in der Wildeshauser St.-Peter-Kirche das Sakrament der Firmung empfangen.

Die Gäste im Druckereimuseum der Wildeshauser Zeitung staunten nicht schlecht, wie früher das Blatt gemacht wurde. Im krassen Unterschied dazu stand dann der Besuch in der Redaktion, wo die jungen Leute einen kleinen Einblick in die heutige Arbeit bekamen. Grund des Besuches war die Tatsache, dass die fast 20-köpfige Gruppe, die gemeinsam mit Pastoralassistent Christopher Waide und einigen Katecheten gekommen war, während der Firmvorbereitung eine Homepage erstellen will.

„Im Rahmen meiner Ausbildung hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Projekte die Firmlinge in Angriff nehmen könnten“, so Waide. Eines sei dann die Homepage gewesen, über die alles veröffentlicht werden soll, was während der fünfmonatigen Vorbereitung in den Gruppen läuft. „Zwar ist die Seite zunächst nur als Projekt gedacht, es ist aber durchaus möglich, dass sie nach der Firmung noch weitergeführt wird. Mal schauen, wie alles läuft.“

Ideen in verschiedenen Gruppen gesammelt

Auch wenn die Jugendlichen bislang noch keine Erfahrungen im Gestalten von Homepages haben, so haben sie sich schon viele Gedanken gemacht, wie das Projekt am interessantesten umzusetzen ist.

„Aufgeteilt in mehrere Gruppen, werden zunächst Ideen gesammelt, was alles auf dieser Seite erscheinen soll. Das Angebot in den verschiedenen Gruppen ist ja groß genug“, so die Firmlinge. „Wir haben zu Beginn der Vorbereitung eine Broschüre mit reichlich Infos über Projekte bekommen“, ergänzt Kristina Granel. Unter anderem sei auch an ein Film-Projekt gedacht gewesen. „Das wurde aber gestrichen, sodass wir uns gedacht haben, auch einen kleinen Film zu drehen und auf unsere Seite zu stellen. Das macht sie sicher noch viel lebendiger und interessanter.“

„Können uns verwirklichen“

Ohnehin sehen die jungen Leute in dieser Arbeit eine große und spannende Herausforderung. „Wir wollen eben etwas Interessantes machen. Wenn wir mit der Arbeit beginnen, dann wollen wir in alle Gruppen gehen, um über sie auf der Homepage über die Projekte zu berichten“, erklärt Maite Hogeback. „Wir machen somit während der Treffen stets etwas anderes. Das dürfte sicherlich recht spannend werden“, hofft Christina Sonntag. Lukas Hense sieht in diesem Projekt eine gute Möglichkeit, sich frei entfalten und viele Idee einbringen zu können: „Wir haben eben kein starres, vorgeschriebenes Programm, können uns verwirklichen.“

In die gleiche Kerbe schlug Kim-Marie Hagelmann: „Ich glaube, dass wir in diesem Projekt etwas freier arbeiten können. Wobei natürlich alles wohl überlegt sein muss, was wir schreiben und veröffentlichen wollen.“ Auf alle Fälle sei es eine echte Herausforderung. „Schließlich haben sehr viele Menschen Zugriff auf die Seite. Da muss sie schon gut aussehen.“ Christina sieht in der Gruppenarbeit zudem eine gute Möglichkeit, sich mit dem Gestalten einer Homepage intensiv auseinanderzusetzen: „Ist doch gut, wenn wir das lernen.“

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