Die Besten zeigen ihr Können

Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“ in der Musikschule

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Auftakt mit Philipp Wessolowski.

Wildeshausen - Die Anspannung eines Vorspiels vor einer kompetenten Jury vor zwei Wochen wich am Sonntagnachmittag der Anspannung eines Auftritts vor rund 130 Zuschauern in der Wildeshauser Musikschule. 29 junge Künstler zeigten im Rahmen des Preisträgerkonzertes, warum sie im Rahmen des Regionalwettbewerbs von „Jugend musiziert“ erfolgreich waren und zu Recht ihre Urkunde aus den Händen von Landrat Carsten Harings sowie Jörg Niemann von der Landessparkasse zu Oldenburg überreicht bekamen. Für manche von ihnen war es zudem erst der Anfang eines möglicherweise längeren Weges, denn einige wurden zum Landeswettbewerb in Hannover weitergeleitet.

Nach gefühlvollem Vorspiel von Philipp Wessolowski auf dem Violoncello begrüßte der Vorsitzende des Regionalausschusses von „Jugend musiziert“, Werner Bornhorst, die Gäste - unter ihnen viele Verwandte der jungen Musiker. Er bedankte sich ausdrücklich bei Rafael Jung, Leiter der Musikschule in Wildeshausen und gleichzeitig Ausrichter des vergangenen Regionalwettbewerbs. „Zudem haben die Juroren wesentlich zum angenehmen Wettbewerbsklima beigetragen“, so Bornhorst, der auch den Lehrkräften sowie den Eltern für ihr großes Engagement Lob zollte.

Spielten den Cradle Song: Mia Horstmann, Maja Schmidt und Lotta Streich. 

„Beim Regionalwettbewerb ist es eine schöne Tradition geworden, dass der Austragungsort jedes Jahr wandert - so von Wildeshausen nach Vechta, Lohne, Cloppenburg oder Delmenhorst.“ Alle fünf Jahre wechsele zudem der Regionalvorsitz, sodass er jetzt letztmalig verantwortlich sei, erklärte Bornhorst.

Gut besucht: Rund 130 Zuhörer waren gekommen.

Harings zeigte sich begeistert, dass die Wildeshauser Musikschule in diesem Jahr Ausrichter des Wettbewerbs sein durfte. Es handele sich immerhin um ein hochwertiges musikalisches Ereignis, so der Landrat in seinen launigen Grußworten. Ihm war es zudem wichtig, zu betonen, dass in unserer schnelllebigen Gesellschaft die Musik einen besonders hohen und nachhaltigen Wert darstellt. Musikalische Bildung sei immer auch mit sozialer Kompetenzbildung verbunden. Denn das Musizieren mit anderen bedeute, dass man sich aufeinander einstellen und Rücksicht auf die anderen Musiker nehmen müsse. Hier seien oft Teamplayer gefordert. Rund 90 Minuten dauerten die Vorträge, die mit dem Duo Freya Wessolowski (Violine) und Meike Dunkel (Klavier) endeten.  dr

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